Suche im Shop

Inhalt

Wenn auch große regionale Unterschiede bestehen, so hat sich doch die Lage vieler Entwicklungsländer inzwischen verbessert. Dennoch lebt eine Milliarde Menschen, etwa ein Sechstel der Weltbevölkerung, in Staaten ohne jede positive Entwicklung. Warum das so ist, erklärt der britische Wirtschaftswissenschafter Paul Collier mit vier Faktoren: mit der naturräumlichen Lage dieser Staaten, der andauernden Bürgerkriege, mit schlechten Regierungen sowie – paradoxerweise – dem Rohstoffreichtum mancher dieser ärmsten Länder. Collier ist weder Globalisierungsgegner noch Neoliberalist. Er plädiert dafür, die globale Entwicklungs-, Handels- und Sicherheitspolitik zu überdenken und gezielter auf die Probleme der betroffenen Staaten auszurichten.


Autor: Paul Collier, Übersetzung: Rita Seuß und Martin Richter, Seiten: 255, Erscheinungsdatum: 05.08.2008, Erscheinungsort: Bonn

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln