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Der Terroranschlag am 11. September 2001 bedeutete eine tiefe Zäsur in der jüngeren Geschichte. Bestürzt erklärte die westliche Welt spontan ihre Solidarität und Anteilnahme mit den im Innersten getroffenen USA. Normen und Werte der westlichen Staatengemeinschaft waren verletzt. Der außen- und sicherheitspolitische Kurswechsel, den die USA als Reaktion auf die Anschläge vollzogen, stieß bei den Verbündeten allerdings mehr und mehr auf Skepsis, Ablehnung und Widerstand – auch und gerade in Deutschland. Das Buch zeichnet die wichtigsten Etappen zwischen dem Anschlag und dem Beginn des Irakkriegs nach und arbeitet die grundsätzlichen Probleme heraus, die sich daraus für das gegenwärtige bilaterale Verhältnis ergaben.


Autor: G. Heydemann / J. Gülzau (Hg.), Seiten: 416, Erscheinungsdatum: 29.11.2010, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1094

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