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Europa verliert an Bedeutung. 1950 bildeten die Europäer knapp 22 Prozent der Weltbevölkerung; sechzig Jahre später sind es nur noch 10,6 Prozent. Auf welche Weise drohender Bevölkerungsschwund und Überalterung einzuschätzen sind, kommt es jedoch entscheidend auf die Perspektive an. Das Europäische Denken muss sich wandeln. So sehr auch langfristige Ausblicke in eine politische Zukunft vage bleiben müssen: Der unweigerliche Abstieg Europas, das Ausbalancieren der neuen Welt mit anderen erstarkenden Mächten, kann für den alten Kontinent positiv verlaufen, prognostiziert Eberhard Sandschneider. Allerdings nur, wenn Europa sich traut, freiwillig auf Einfluss zu verzichten und so ein Gleichgewicht zum Wohle aller entsteht.


Autor: Eberhard Sandschneider, Seiten: 196, Erscheinungsdatum: 01.12.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1166

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