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Rockmusik zählte in der DDR zu den wichtigsten jugendkulturellen Medien. Sie fungierte als ein Mittel der Abgrenzung und als herausragende Sozialisierungsinstanz.

Ihre sozialen und kommunikativen Qualitäten erhielten in der DDR durch das spezifische Klima der "geschlossenen Gesellschaft" zusätzliche Bedeutung: Rockmusik war für viele ein Symbol für "Freiheit" und "Anderssein". Die Geschichte des Rock in der DDR, die in diesem Buch nachgeezeichnet wird, bewegte sich von Anfang an in den stilistischen Bahnen der anglo-amerikanischen Trends. Sie hat unter den besonderen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen der DDR aber auch eine gewisse Eigenständigkeit erlangt, die sich nicht nur in künstlerischen Spezifika äußerte, sondern auch in den Mechnanismen ihrer Produktion und Verbreitung.

Wer mehr über das Innenleben der DDR erfahren möchte, kann sich des Buches als "Einstiegslektüre" bedienen, ermöglicht doch der musikhistorische Überblick zugleich einen Blick auf den Alltag in der DDR in den verschiedenen Phasen ihres Bestehens.


Herausgeber: Michael Rauhut, Seiten: 147, Erscheinungsdatum: 01.11.2002, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3956

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