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    Deutschland, 1913/1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Der von Glauben, Arbeit und feudalen Gesellschaftsstrukturen geprägte Alltag eines Dorfes im Norden Deutschlands gerät in Unruhe, als sich eine Reihe mysteriöser Unfälle ereignet. Von einem möglichen Täter fehlt vorerst jede Spur. Auch dem konkreten Verdacht des Lehrers will man keinen Glauben schenken.

    Der renommierte österreichische Regisseur Michael Haneke wirft in seinem streng inszenierten, in Schwarzweiß gedrehten Ensemblelfilm einen fast wissenschaftlich präzisen Blick hinter die Fassaden einer vom Protestantismus und autoritären Strukturen geprägten Gemeinde im wilhelminischen Deutschland. Mit einem ausgeprägten Sinn für das Detail deckt er so die Auswirkungen einer hierarchisch gegliederten Gesellschaft und ihrer autoritären Vorstellung von Kindeserziehung auf. Damit öffnet DAS WEISSE BAND auf anspruchsvolle Art auch den Raum für die Frage nach den historischen und politischen Folgen eines solchen Gesellschaftskonzeptes.


    Autor: Kyra Scheurer, Seiten: 24, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3145

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