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    Die fünfjährige Kurdin Hejar, bei einer verwandten oppositionellen Anwältin in Istanbul untergekommen, überlebt als einzige einen Polizeieinsatz in der Wohnung. Der Nachbar Rifat Bey, ein pensionierter Richter, nimmt das traumatisierte Mädchen auf. Zwei Welten prallen aufeinander: ein national-konservativer alter Mann, der Hejar verbietet kurdisch zu sprechen, und ein eigenwilliges, trotziges Mädchen. Langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen.

    Zunächst wurde Hejar vom türkischen Kulturministerium gefördert und für den Kinoverleih freigegeben. Nach fünf Monaten wurde die Freigabe jedoch zurückgezogen und der Regisseurin Handan Ipekçi drohte ein Prozess wegen "Verunglimpfung von Polizei und Militär". Inzwischen ist die Gerichtsverhandlung abgewendet worden und der Film läuft auch in der Türkei wieder öffentlich.


    Autor: Klaus-Dieter Felsmann, Seiten: 18, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3227

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