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Glaubwürdigkeit hat viel mit Vertrauen zu tun – Vertrauen in Aussagen, in Handlungen, in Personen und in Institutionen, beispielsweise in eine unabhängige Justiz oder Presse. Die Verlässlichkeit von Aussagen, ob in Politik, Wirtschaft, etablierten Medien oder anderen wird zunehmend angezweifelt. Eine wesentliche Rolle als Verstärker dieser Zweifel übernehmen soziale Netzwerke. Heute ist jede und jeder zum Sender geworden, der etablierte Journalismus verliert dagegen stetig an Einfluss.
Auf Glaubwürdigkeit und Vertrauen, auch auf die Allgemeingültigkeit grundlegender und verbindlicher Wertvorstellungen, gründet sich allerdings das Zusammenleben in der menschlichen Gesellschaft. Wo verbreitet Misstrauen herrscht, ist ein konstruktives Miteinander kaum noch möglich. Wenn Misstrauen sogar absichtlich geschürt wird, um zu polarisieren, gefährdet dies unsere Demokratie. Öffentliche Debatten werden in vielen Fällen aggressiver, falsche Aussagen verbreiten sich schneller denn je. Den klugen Umgang mit Informationen muss man lernen, möglichst schon in der Schule.
Das breite Thema erforderte eine starke Beschränkung. Der Band beleuchtet Glaubwürdigkeit in drei gesellschaftlichen Feldern. Bei „Politik“ werden Wahlen und Wahlversprechen, Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sowie die "Energiewende" näher untersucht. Die drei "Medien"-Bausteine behandeln Fake-News, Scripted-Reality-Formate im Fernsehen und das Phänomen der Influencer. Den Abschluss bilden die Bausteine zum "Sport" mit den Aspekten Spielmanipulation, Doping und sportlichen Großveranstaltungen.
Über so kontrovers diskutierte Themen muss man mit überzeugenden Argumenten auf der Grundlage nachprüfbarer Informationen sprechen und auch streiten, um sich eine Meinung zu bilden. Dazu will dieser Band beitragen.

Die Broschüre enthält den Inhalt und zusätzliche Materialien auf einer DVD, im Heft eingeklebt.


Herausgeber: bpb, Seiten: 112, Erscheinungsdatum: 18.04.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 2494

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