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Religionen sind wesentliche Elemente in der Geschichte und Kultur einer Gesellschaft. Sie bilden den Kern von kulturellen Mustern und Werten, auch wenn dies im Alltagsleben oft nicht mehr so deutlich wird. Die religiöse Vielfalt in unser Gesellschaft wird durch Migration erweitert und in der Folge der Entwicklung Deutschlands zu einem Einwanderungsland werden Fragen gelingender Integration immer häufiger gestellt.

Eine gelungene Integration muss sich auf alle Lebensbereiche beziehen und religiöse Bedürfnisse selbstverständlich einschließen. Die Anerkennung der Realität religiöser Vielfalt und die Behandlung dieser Fragen in der politischen Bildungsarbeit sind ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Integration.

In der Werkstatt Religionen und Weltanschauungen in Berlin wurde die Rolle der Geschlechter thematisiert. Angehörige verschiedener Religionen und Weltanschauungen dachten gemeinsam darüber nach, in welcher Weise sich ihre jeweiligen Religion oder Lehre auf das Verhalten von Frauen und Männern, auf die Erziehung der Kinder oder auf das Leben in der Gemeinde auswirken.

Die aus diesem Dialog heraus entstandenen Materialien wurden ergänzt um Fachtexte und bilden so eine gute Grundlage für Lehrende, solche Dialoge mit verschiedenen Religionen vorzubereiten und mit ihren Lerngruppen ertragreich durchzuführen.


Herausgeber: Ursula Röper und Ruthild Hockenjos, Seiten: 168, Erscheinungsdatum: 14.11.2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 2446

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