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  • Betrachtet man die äußeren Zeichen des Erwachsenwerdens, so hat sich dieser Prozess von den ersten Indikatoren bis zu seinem Abschluss in den letzten Jahrzehnten ständig ausgeweitet - manche sagen auf bis zu 18 Jahre. Der Eintritt in diese Lebensphase "Jugend" ist zunächst an die Geschlechtsreife gebunden, die im Vergleich zur Vergangenheit zeitlich immer früher eintritt.

    Der Austritt variiert zwischen dem 18. und dem 30 Altersjahr - je nachdem, ob man den Zeitpunkt der Volljährigkeit oder den endgültigen Zeitpunkt des Studienabschlusses als Kriterium heranzieht.

    Insbesondere die Ablösung vom Elternhaus ist dabei ins Zentrum der Betrachtungen gerückt. Einerseits werden die Kinder schon früh psychologisch und kulturell selbstständig (Gefühle, Handlungen und persönlicher Lebensstil orientieren sich nicht mehr an jenen der Eltern), andererseits lösen sie sich räumlich und materiell-finanziell immer später von daheim.

    Einen Teil dieser Phase beschreibt man auch mit "Hotel Mama" - die "Kinder" sind eigentlich erwachsen, wohnen aber noch zuhause und nehmen dort eine ähnliche Rolle ein wie zu ihrer Jugendzeit. Damit wird Jugendlichen unterstellt, sie würden Spaß und Freiheiten des Erwachsenwerdens gerne in Kauf nehmen, sich aber vor der ebenfalls geforderten Verantwortung drücken.

    Die Ausgabe der Themenblätter enthält einen Klassensatz von 26 Arbeitsblättern im Abreißblock. Hintergrundinformationen für Lehrkräfte bieten einen Überblick über das Thema und geben Hinweise für den Einsatz des Arbeitsblattes und der Kopiervorlagen im Unterricht. Weiterführende Hinweise zum Thema und zu aktuellen Publikationen der bpb runden die Themenblätter Nr. 21 ab.


    Autor: Dr. Markus Hug, Seiten: 64, Erscheinungsdatum: September 2002, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5371

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