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    Politische Bildung steht im 21. Jahrhundert vor neuen Herausforderungen. Mit den Stichworten Informationsgesellschaft, Globalisierung (einschließlich des globalisierten Terrorismus), Migration und politische Denationalisierung sind Themenfelder beschrieben, denen sie sich verstärkt zuwenden muss. Damit gehen neue Wahrnehmungsgewohnheiten und veränderte Bedürfnisse der Zielgruppen einher. Multiplikatoren und Kooperationspartner rekrutieren sich nicht mehr unbedingt nur aus dem Kreis der klassischen Jugend- und Erwachsenenbildner.

    Trotz der vielerorts konstatierten "Krise politischer Bildung" ist es angezeigt, die Geschichte staatlicher politischer Bildung der vergangenen 50 Jahre als Erfolgsstory zu interpretieren. Mit Einschränkungen gilt das auch für Ostdeutschland. Allerdings wird staatlich geförderte politische Bildung dort durch mehrere Faktoren (weiterhin) erschwert: eine schwächer ausgeprägte Zivilgesellschaft, wenige freie Träger, knappe Kassen und ein fortdauernder Ideologieverdacht, der sich aus Erfahrungen mit dem Politikunterricht zu DDR-Zeiten speist.


    Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 16.02.2004, Erscheinungsort: Bonn

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