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29.6.2017

Checkpoint bpb EXTRA: Konturen einer neuen Weltordnung

Deutschlands internationale Verantwortung in Europa und der Welt

Welche Aufgaben soll und kann Deutschland in der Welt wahrnehmen? Diese Frage stand am 15. Mai im Mittelpunkt der Veranstaltung "Checkpoint bpb EXTRA" im Russischen Haus in Berlin. Expertinnen und Experten debattierten vor dem Hintergrund aktueller Krisenlagen und Umbrüche Deutschlands Rolle in der internationalen Sicherheitsarchitektur.

Auf der Uniform eines Bundeswehrsoldaten, der im Rahmen einer UN-Mission in Mali stationiert ist, ist die Flagge Deutschlands neben dem Logo der Vereinten Nationen zu sehen. (© picture-alliance/dpa)


Befindet sich die liberale Weltordnung im Umbruch? In vielen Regionen schwelen zum Teil schon langjährige Konflikte und Bürgerkriege, multilaterales Handeln wird neu austariert und die Bereitschaft zu Friedensengagement steht nationalen Interessen gegenüber. Bereits nach der Zeitenwenden von 1989/90 sah sich die westliche Staatengemeinschaft neuen Herausforderungen konfrontiert, auf die sie mit Interventionen zu humanitären Zwecken reagierte. Jetzt stehen wir erneut vor einer Reorganisation und Neubewertung der deutschen Außenpolitik. Welche Rolle soll Deutschland auf der europäischen und globalen Ebene spielen? Was für ein Engagement erwarten andere Länder von Deutschland?

Um über diese und weitere Fragen mit den eingeladenen Experten/innen und mit dem Publikum zu diskutieren, lud die bpb am 15. Mai rund 150 Gäste in das Russische Haus Berlin ein. Der „Checkpoint bpb EXTRA“ widmete sich in Kooperation mit der Universität Bonn vor dem Hintergrund von Brexit, US Wahl als die letzten Ereignisse einer Reihe von Konflikten, Krisen und Kriegen Deutschlands Rolle in der internationalen Sicherheitsarchitektur.

Zu Beginn des Abends wurde Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, von Cornelius Adebahr interviewt. Danach hielt Prof. Dr. Sönke Neitzel, Universität Potsdam, einen kurzen Vortrag zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik.

Auf dem Podium diskutierten: Nach der Diskussion hatte Prof. Dr. James D. Bindenagel, Universität Bonn, das Schlusswort und fasste die Ergebnisse zusammen.

Video-Zusammenschnitt der Veranstaltung:

Bildergalerie:
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Termin


15.05.2017, von 19:00 bis 21:00 Uhr

Ort


Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176-179

Veranstalter


Bundeszentrale für politische Bildung

Kontakt


Bundeszentrale für politische Bildung
Sibel Özdemir
Tel +49 (0)30 254504-436
sibel.oezdemir@bpb.de
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