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25.7.2017

#NetzOhneHass - Hass im Netz entgegentreten

Fachtagung

Hetze und Diskriminierung im Social Web sind keine Privatsache, denn Hassrede ist "ansteckend": Sie kann demokratiefeindliche Einstellungen und Verhaltensweisen befördern oder verfestigen. Das Internet ist als öffentlicher Raum eine Grundlage für Informationsvermittlung und Meinungsbildung und damit auch für den demokratisch ausgetragenen Streit.

#NetzohneHass (© bpb)


Das Internet als Ort der pluralen Meinungsvielfalt steht im Jahr 2017 vor der Herausforderung, dass Hass und menschenfeindliche Hetze, den freien Meinungsaustausch gefährden, ja sogar zum Verstummen bringen.

Mit der Tagung sollten Akteure der außerschulischen Jugendarbeit und politischen Jugendbildung und Multiplikator_innen, angesprochen werden, die ihre Kompetenzen für die Auseinandersetzung mit Hate Speech und die Gegenrede in sozialen Medien ausbauen wollen und für die das Netz ein wichtiges Wirkungsfeld ihres zivilgesellschaftlichen Engagements darstellt. Die Tagung ermöglichte auch einen Erfahrungsaustausch zwischen denen, die bereits über Erfahrungen im Themenfeld verfügen, als auch jenen, die über keine Erfahrung verfügen, aber potentiell damit rechnen müssen, mit entsprechenden Phänomenen konfrontiert zu werden.

Die Konferenz bot Vorträge und Workshops sowie interaktive Module rund um Vorgehensweisen und relevante, aktuelle Einblicke in die Praxis der Online-Hass-Bekämpfung.

Ziel war neben der Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der aktiven Vernetzung der Akteure, die Kompetenzen von Multiplikator_innen der (politischen) Bildungsarbeit im Umgang mit Hate Speech zu festigen. Die Teilnehmenden lernten in sehr praxisorientierten Methoden-Workshops und Impulsvorträgen, wie sie gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Hasspropaganda und Online Hate Speech aktiv begegnen können. Nach Einführungen in die grundrechtlichen Dimensionen des Themas durch Ulf Buermeyer, Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte, sowie die psychologischen Aspekte durch die Diplompsychologin Dorothee Scholz, gaben Praktiker_innen und Netz-Aktivist_innen, wie u.a. Hoaxmap-Gründerin Karolin Schwarz, die "Besorgte Bürgerin" (Franzi von Kempis) und die Journalistin Carline Mohr ihre Erfahrungen an die Teilnehmenden weiter.


Termin


29. und 30. Juni 2017

Ort


Tagungswerk
Lindenstraße 85
10969 Berlin

Kontakt bpb


Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Ruth Grune
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-279
ruth.grune@bpb.de


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