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9.3.2019

Sektion 13: 30 Jahre friedliche Revolution | Richard-Wagner 2

(© bpb)


Welche Emotionen spielten als Auslöser der Friedlichen Revolution eine Rolle? Wie haben sie die Revolution vorangetrieben und auf der anderen Seite dazu beigetragen, dass es nicht zu Gewalt gekommen ist? Was bedeutete diese Entwicklung für Leipzig? (© 2019 Bundeszentrale für politische Bildung)

2019 ist das Jahr, in dem die Friedliche Revolution zum 30. Mal gefeiert wird. Eine Revolution ohne Blutvergießen, die in der Weltgeschichte ihresgleichen sucht. Dass ein solcher gesellschaftlicher Umbruch von Emotionen wie Wut, Ärger, Verdruss, Angst, Mut und Aggression begleitet wird, liegt auf der Hand. Das Ergebnis war aber auch Befreiung, Glück, Euphorie.

Welche Emotionen spielten als Auslöser der Friedlichen Revolution eine Rolle? Wie haben sie die Revolution vorangetrieben und auf der anderen Seite dazu beigetragen, dass es nicht zu Gewalt gekommen ist? Was bedeutete diese Entwicklung für Leipzig? Welche emotionalen Bezüge hat die ostdeutsche Bevölkerung damals und heute zur Friedlichen Revolution, welche emotionalen Bezüge gibt es in der westdeutschen Bevölkerung? Hat die Friedliche Revolution das historisch- politische Selbstverständnis der deutschen Bevölkerung verändert?

Referent_innen:
  1. Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Hochschule Zittau/Görlitz
  2. Dr. Ilko Sascha Kowalczuk, Pojektleiter Forschungsabteilung BStU
  3. Adriana Lettrari, Fürstenberg Institut, geschäftsführende Gesellschafterin des „Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland“
  4. PD Dr. Yana Milev, Privatdozentin für Kultursoziologie der Universität St. Gallen (HSG)
  5. Prof. Dr. Ute Frevert, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Moderatorin: Peggy Piesche, Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung
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