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13.2.2019

Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog

An polizeilichen Praktiken entzünden sich immer wieder kritische Diskussionen. Die Fortbildungsreihe bot Polizisten/-innen sowie Akteuren/-innen der Zivilgesellschaft einen geschützten Raum, um ins Gespräch zu kommen, die eigene Perspektive zu hinterfragen und Wissen zu erweitern.

Gegendemonstranten und Polizisten stehen sich gegenüber am Rande einer von rechten Gruppen organisierten Demonstration am 07.05.2016 in Berlin . (© picture-alliance, ZUMA Press)


Im November 2011 erschütterte die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) die Bundesrepublik. Die Tatsache, dass die Mitglieder des NSU über zehn Jahre hinweg unbehelligt von den Sicherheitsbehörden morden konnten, hat der frühere bayerische Innenminister Günther Beckstein rückblickend als die "größte Niederlage des Rechtsstaates" bezeichnet. Der mit der Aufarbeitung des NSU-Skandals befasste Erste Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages sprach im August 2013 eine Reihe von Handlungsempfehlungen aus, um künftig eine größere Sensibilität für die Gefahren des Rechtsextremismus zu fördern. Das Gremium regte in diesem Zusammenhang an, den Dialog und den Austausch zwischen Polizei und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zu verbessern. Die Modulare Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" griff diesen Vorschlag des NSU-Untersuchungsausschusses auf.

PDF-Icon Das Programm der Veranstaltung als PDF zum Download
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