30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
zurück 
13.2.2019

Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft

An polizeilichen Praktiken entzünden sich immer wieder kritische Diskussionen. Die Fortbildungsreihe bot Polizistinnen und Polizisten sowie Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft einen geschützten Raum, um ins Gespräch zu kommen, die eigene Perspektive zu hinterfragen und Wissen zu erweitern.

Bei Protesten entbrennen Kontroversen: Polizeischutz oder -überwachung? (© picture-alliance, Michaela Ellguth/Geisler-Fotopress)


Obgleich die Polizei großes gesellschaftliches Ansehen genießt, entzünden sich an polizeilichen Praktiken immer wieder kritische Diskussionen. Zu Kontroversen und nicht selten vollkommen gegenläufigen Bewertungen kommt es beispielsweise im Kontext von neonazistischen Aufmärschen oder den von "Pegida" organisierten "Abendspaziergängen". Einerseits weist die Polizei bei diesen Gelegenheiten auf das aus ihrer Sicht rechtswidrige Verhalten von Engagierten hin, die etwa durch Sitzblockaden versuchen, angemeldete Versammlungen zu behindern und damit polizeiliches Einschreiten notwendig machen würden. Andererseits sehen sich eben jene Protestierenden durch die polizeilichen Maßnahmen in ungerechtfertigter Weise beeinträchtigt oder sogar kriminalisiert.

Die modulare Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" schuf einen "geschützten Raum", in dem sich Polizistinnen und Polizisten sowie Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft in insgesamt vier aufeinanderfolgenden zweieinhalbtägigen Veranstaltungen in einem strukturierten und moderierten Rahmen austauschen konnten. Die Fortbildung bot dreierlei: den Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, die eigene Perspektive zu hinterfragen und eigenes Wissen zu erweitern.

PDF-Icon Programmflyer (157 KB)
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln