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3.12.2019

48. bpb:forum "Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte …"

Wie sähe unser Leben wohl aus, wenn … In den letzten Jahren erfreuen sich Romane und Filme, die historische Ereignisse aufgreifen, um dann einen alternativen Ausgang der Geschichte zu präsentieren, zunehmender Beliebtheit. Reines Entertainment? Oder ermöglichen sie wissenschaftliche Erkenntnisse?

(Von links) Dr. Julia Schumacher, Prof. emer. Dr. Richard Evans, Susanne Luerweg, Prof. Dr. Christoph Nonn, Juniorprofessorin Dr. Christiane Bertram (© Bundeszentrale für politische Bildung/bpb)

Wie sähe unser Leben aus, wenn… Romane und Filme, die historische Ereignisse und Fakten aufgreifen, um dann einen alternativen Ausgang der Geschichte zu erzählen, werden zunehmend beliebter. In Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" werden Hitler und Goebels während der Kinovorstellung in Paris umgebracht. Plot der Serie "The Man in the High Castle" ist die Vorstellung, Nazi-Deutschland halte die Hälfte der USA besetzt. Diese Gedankenspiele stehen längst nicht nur mit der Zeit des Nationalsozialismus in Verbindung, sondern widmen sich auch vielen anderen historischen Epochen. Doch was folgt aus der Verschmelzung von Fakten und Fiktionen? Sind sie reine Unterhaltung?

Anscheinend nicht nur, denn auch Teile der Geschichtswissenschaft nutzen diese sogenannte kontrafaktische Methode, um über den Umweg möglicher Alternativverläufe besser historische Schlüsselmomente erfassen zu können.

Über die Popularität von Alternativwelten, ihre Faszination, Verführungen, Erkenntnismöglichkeiten und Grenzen diskutieren:
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