28. bpb:forum - Kein Sommer in Stalingrad?

Eine Schlacht, viele Mythen
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Ein deutscher Soldat steht vor einem Schild mit der Aufschrift "Nach Stalingrad! 13 km." (© Bundesarchiv)


Keine andere Schlacht hat sich so in das deutsche und zugleich russische Gedächtnis eingeschrieben, wie die um Stalingrad 1942/43. Sie war jahrzehntelang ein deutsches Trauma und ein anschauliches Beispiel des unbedingten sowjetischen Siegeswillen – umrankt von zahllosen Mythen auf beiden Seiten hat sie sich in die Erinnerungskulturen beider Länder eingeschrieben.

Über zwei Millionen Soldaten waren an den Kampfhandlungen um die Stadt an der Wolga beteiligt – hunderttausende ließen dort ihr Leben. Am Ende stand die Kapitulation von Generalfeldmarschall Friedrich Paulus. Die überlebenden 120.000 deutschen Soldaten gingen in Kriegsgefangenschaft, die überlebenden Rotarmisten rückten weiter Richtung Berlin vor.

In der Geschichtsschreibung beider Länder galt und gilt diese Schlacht, die sich gerade zum 75. Mal jährt, als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs in Mittel- und Osteuropa. War sie tatsächlich die "Entscheidungsschlacht"? Was verbinden die Erinnerungskulturen beider Länder mit diesem "Ereignis" ? Welche Mythen halten sich hartnäckig?

Es diskutieren:
Prof. Jochen Hellbeck, Rutgers University, New Brunswick
Dr. Ekaterina Makhotina, Universität Bonn
Dr. Jens Ebert, Berlin
Barbara Wurm, Berlin

Moderation: Christoph Meißner, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Berlin

Termin

01.02.2018, von 18:00 bis 20:00

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Teilnahmegebühr: keine

Hinweis: Während der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die potentiell für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit über die Kanäle der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht werden.

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