Zurück in die Zukunft?

Nordirland zwischen Brexit und fragilem Frieden
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Grenzgebiet zwischen Nordirland und der Republik Irland, 1988


Für ca. 1,8 Millionen Menschen in Nordirland steht dieser Tage angesichts des Brexits viel auf dem Spiel. Fest steht nach zähen Verhandlungen bislang lediglich: Eine "harte" Grenze zwischen Irland und Nordirland soll es nicht geben. Gleichzeitig soll aber die Integrität Großbritanniens gewahrt werden, dessen Teil Nordirland damit ausdrücklich bleiben soll. Wie kann also ein Mittelweg aussehen und was bedeutet er für die Menschen vor Ort?

Auch fast zwei Jahre nach der Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen und damit den Brexit zu besiegeln, ist vieles ungeklärt: Wie kann eine Partnerschaft zwischen Großbritannien und der EU künftig aussehen? Auf welchen Ebenen werden sie weiterhin kooperieren, wo gehen sie getrennte Wege?

Neben Fragen zum künftigen Grenzregime und zur wirtschaftlichen Situation geht es für die Menschen in Nordirland allerdings um weitaus mehr: den fragilen Frieden und den zaghaften Zusammenhalt der nordirischen Gesellschaft. Seit über einem Jahr steht Nordirland ohne Regierung da, tiefe politische, soziale und religiöse Gräben verlaufen quer durch die Gesellschaft, der Unmut wächst.

Zwar glauben die wenigsten an eine Rückkehr der dunkelsten Tage der "Troubles", doch die großen Fragen bleiben: Wohin steuert Nordirland? Und: Wie fragil ist der Frieden in Nordirland angesichts des Brexits wirklich?

Auf dem Podium diskutieren:

Brian Feeney, Autor und Journalist, Belfast
Dette Hughes, East Border Region, Newry
Victoria Hewson, Legatum Institute, London
Dr. Katy Hayward, Queen's University, Belfast

Moderation: Jochen Bittner, ZEITonline, Hamburg

Termin

15.03.2018, von 18:00 bis 20:00

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Ort

Palais in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin

Für

Interessierte Bürgerinnen und Bürger

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung, Fachbereich "Extremismus"

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Teilnahmegebühr: keine

Hinweis:
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, wird jedoch zusätzlich simultan ins Deutsche übersetzt.

Während der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die potentiell für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit über die Kanäle der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht werden.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Leiterin Fachbereich "Extremismus"
Adenauerallee 86
53113 Bonn
hanne.wurzel@bpb.de

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