Into Worlds

Das Handwerk der Entgrenzung

(© Berliner Festspiele)


"Go in instead of look at" – dieser Gedanke von Allan Kaprow ist das ästhetische, aber auch gesellschaftspolitische Leitmotiv der Programmreihe "Immersion", in dessen Rahmen die Berliner Festspiele Werke präsentieren, die nicht betrachtet, sondern betreten werden wollen. Immersion – verstanden als das Eintauchen in andere Räume, Sphären oder gar "Welten" – zeigt sich dabei als ambivalente Bewegung. Sie steht einerseits für Selbst- oder Medienvergessenheit, Meditation und Ekstase, ist jedoch andererseits Anlass für Distanznahme und kritische Reflexion. Wie, von wem und wozu werden die verschiedenen Welten gebildet, an denen wir täglich partizipieren? In welche Rollen geraten wir dabei und wie tragen wir zu ihrer Bildung bei? Alltagsphänomene und künstlerische Praktiken schaffen auf faszinierende, aber auch beunruhigende Weise Wahrnehmungsmodi, die die dialektische Gegenüberstellung von Hier und Dort, Innen und Außen, Öffentlichkeit und Privatheit, dem Eigenen und dem Fremden, dem Körperlichen und dem Technischen auflösen. Die Konferenz geht den Künsten der Immersion in drei Bereichen nach: in spektakulären Unterhaltungsformaten, spirituellen Mentalpraktiken und handwerklichen Körpertechniken. An drei Tagen wird der Lichthof des Martin-Gropius-Bau zu einem Ort des Austauschs zwischen führenden Wissenschaftler*innen der Immersion, künstlerischen Interventionen und dem Publikum.

Programm


liegt ab Dezember 2017 vor

Termin

19.01.2018 bis 21.01.2018

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Ort

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Für

Interessierte aus den Bereichen Bildung, Kunst, Technologie, Spieltheorie

Veranstalter

Berliner Festspiele

Anmeldung

Teilnahmegebühr: steht noch nicht fest
Anmeldung möglich ab Anfang Dezember 2017

Anmeldung bei

www.berlinerfestspiele.de

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Dr. Sabine Dengel
sabine.dengel@bpb.bund.de

Pressekontakt

Svenja Kauer
svenja.kauer@berlinerfestspiele.de

Pressekontakt/bpb


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