AUFTRAG KUNST. Die politische Dimension der Kulturellen Bildung

9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

Bronzeskulptur "Zwei Männer" auf dem Skulpturenpfad Strümpfelbach (© picture-alliance, imageBROKER)


In welcher Wechselbeziehung stehen Kultur und Politik zueinander? Insbesondere in der zeitgenössischen Kunst wird explizit die politische Relevanz künstlerischer Artikulation hervorgehoben, d.h. dass Kunst nicht nur eine ästhetische, sondern eine damit verwobene politische Dimension aufweist, die mit Blick auf kulturelle Bildung relevant wird.

Künstlerische Praxis ist demnach nicht nur ein Instrument, das politische Zusammenhänge offenlegt, sondern gleichzeitig ein wirksames Medium der Agitation, mittels dessen demokratische und ästhetische Freiräume sowie gesellschaftliche Beteiligungen ermöglicht werden können und sollen. Im Hinblick auf kontroverse Themen wie Migration, Globalisierung, Digitalisierung oder Inklusion fühlt sich die Kulturelle Bildung herausgefordert, ihre politische Dimensionen (neu) zu hinterfragen.

Die Wechselbeziehung zwischen Kultur und Politik scheint - angesichts zunehmend interdisziplinärer gesellschaftlicher Fragen - keineswegs selbstverständlich und möchte diskursiv verhandelt werden: Wo liegen Brücken, aber auch Divergenzen der ästhetisch-kulturellen und politischen Agitation? Wie können sich kulturelle Teilhabe und politische Partizipation nicht nur theoretisch, sondern insbesondere auch in ihren jeweiligen Vermittlungspraktiken gegenseitig fördern und ergänzen?

(© Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung)

Indem die 9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung diese Fragen aufgreift und an Expert/-innen sowohl aus der kulturellen wie politischen Bildung und Bildungsforschung adressiert, ist sie bemüht die Schnittstellen von Theorie und Praxis, von Kultur, Kunst, Bildung und Politik als plurales Diskurs- und Praxisfeld zu erschließen. Gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer/-innen soll das Verhältnis von kultureller Form und politischem Ausdruck somit nicht nur begrifflich-strukturell, sondern auch explizit praktisch in 'Künstlerischen Laboren' und offenen Workshops untersucht werden. Sowohl kulturelle, als auch politische Bildner/innen sowie Interessierte aus Kunst und Wissenschaft sind herzlich eingeladen an der Tagung teilzunehmen, um die Diskussion über die politische Dimension der Kulturellen Bildung auch mit persönlichen Eindrücken aus ihren Tätigkeitsfeldern aktiv mitzugestalten.

Das Programm der Fachtagung zum PDF-Icon Download.

Informationen zur Fachtagung und das Programm finden sie auch unter:
http://www.forschung-kulturelle-bildung.de/tagungen/265-8-netzwerktagung-2018

Termin

10.10.2018,15:00 bis 12.10.2018,13:00

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Ort

Universität Osnabrück
Neuer Graben
49074 Osnabrück

Kunsthalle Osnabrück
Hasemauer 1
49074 Osnabrück

Für

Die Tagung richtet sich an Akteure der kulturellen und der politischen Bildung, die in den Feldern von Kunst, Wissenschaft oder Bildung tätig sind und einen forschungsorientierten Diskurs mit einem anschließendem Praxistransfer aktiv mitgestalten wollen.

Veranstalter

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung, bpb, dem Fachgebiet Kunst/Kunstpädagogik der Universität Osnabrück, der Kunsthalle Osnabrück und dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung.

Anmeldung bei

Die Anmeldung erfolgt über:
http://www.forschung-kulturelle-bildung.de/tagungen/265-8-netzwerktagung-2018
oder
https://www.kunstpaedagogik.uni-osnabrueck.de/anmeldung-nfkb/.

Kontakt

Katharina Brönnecke
Fachgebiet Kunst/Kunstpädagogik der Universität Osnabrück
kbroennecke@uni-osnabrueck.de

Dr. Sabine Dengel
Projektgruppe politische Bildung und Kultur
sabine.dengel@bpb.bund.de

Bürgerservice der bpb

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Pressekontakt

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