Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog

Modulare Fortbildung

Polizeieinsatz auf einer Demonstration. (© snapshot-photography/ Seeliger/Süddeutsche Zeitung Photo)


Im November 2011 erschütterte die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) die Bundesrepublik. Die Tatsache, dass die Mitglieder des NSU über zehn Jahre hinweg unbehelligt von den Sicherheitsbehörden morden konnten, hat der frühere bayerische Innenminister Günther Beckstein rückblickend als die "größte Niederlage des Rechtsstaates" bezeichnet. Der mit der Aufarbeitung des NSU-Skandals befasste Erste Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages sprach im August 2013 eine Reihe von Handlungsempfehlungen aus, um künftig eine größere Sensibilität für die Gefahren des Rechtsextremismus zu fördern. Das Gremium regte in diesem Zusammenhang an, den Dialog und den Austausch zwischen Polizei und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zu verbessern. Die Modulare Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" greift diesen Vorschlag des NSU-Untersuchungsausschusses auf.

Die Fortbildung findet an folgenden Terminen statt: jeweils Donnerstags 12.00 Uhr bis Samstag 13.30 Uhr.

Der Flyer zu der Fortbildung als PDF-Icon PDF-Download (240 KB).

Termin

27.06.2019,12:00 bis 16.11.2019,13:30

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Ort

GHOTEL hotel & living Göttingen
Bahnhofsallee 1a
37081 Göttingen

Für

Die Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" richtet sich zum einen an zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure. Sie engagieren sich etwa in Bündnissen gegen Rechtsextremismus, nehmen an lokalen und regionalen "Runden Tischen" für Demokratie teil, sind in Initiativen und Vereinen aktiv, die sich gegen Diskriminierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen.

Gleichermaßen richtet sich die Fortbildung an Polizistinnen und Polizisten des Bundes und der Länder in unterschiedlichen Verwendungen: Beamtinnen und Beamten des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizeien sowie der Kriminalpolizei.

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Projektstelle gegen Rechtsextremismus am Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexanderbad, Bundesverband Mobile Beratung e. V., Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 100 EUR

Die Teilnahmegebühr ist inklusive Übernachtungen und Verpflegung. Reisekosten können nicht erstattet werden.

Anmeldung bei

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich! Nachfragen richten Sie bitte an fortbildung-polizei@bpb.de.

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Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-0
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