"Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen"- Israels Selbstverständnis nach 70 Jahren

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Herzls Grab in Jerusalem. (© wikipedia.org)

Die von Theodor Herzl, Begründer des politischen Zionismus, entworfene Vision eines "Judenstaates" wurde -fünf Jahrzehnte nach dessen Tod- 1948 zur Grundlage für den Staat Israel. Nach dem Vorbild der fortgeschrittenen europäischen Zivilisationen sollte ein politisch moderner, sozial gerechter und wirtschaftlich erfolgreicher Staat mit jüdischer Mehrheit in der "historischen Heimat" Palästina entstehen.

In diesem Jahr begeht Israel den siebzigsten Jahrestag seiner Staatsgründung und viele von Herzls Visionen wurden in den vergangenen Jahrzehnten zur Realität. Israel entwickelte sich in der Tat zu einem modernen, demokratischen Staat, der die Integration von Millionen Einwanderern aus über 100 Ländern bewältigt hat und heute zu den führenden High-Tech-Nationen zählt. Neben diesen unbestrittenen Erfolgen wird Israels Entwicklung in den letzten Jahren zugleich von einer zunehmenden sozialen wie politischen Zerrissenheit seiner Gesellschaft und der Infragestellung demokratischer Werte gekennzeichnet. Bis heute ist es Israel zudem nicht gelungen, sich in der Region in friedlicher Koexistenz zu seinen arabischen Nachbarstaaten zu etablieren. Der Konflikt mit den Palästinensern um deren territoriale und staatliche Eigenständigkeit bleibt auch mehr als 50 Jahre nach der Besetzung der "Westbank" ungelöst.

Während der Studienreise möchten wir den Fragen nachgehen, wie sich das zionistische und israelische Selbstverständnis seit Staatsgründung gewandelt hat, sich heute definiert und welche gesellschaftlichen und politischen Zukunftsvisionen im Land diskutiert werden.

Vorbereitungstreffen


05.10.2018

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ehepartner/innen, Lebensgefährten/innen und Verwandte nicht gemeinsam für eine Studienreise berücksichtigen können, selbst wenn die Multiplikatoreneigenschaft auf beide zutrifft. Bewerbungen von Interessenten/innen, die aktiv im Berufsleben stehen, werden bei der Auswahl der Teilnehmenden grundsätzlich bevorzugt berücksichtigt. Die Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen behält sich die bpb vor. Bei der großen Zahl der Interessenten ist es uns leider nicht möglich, den Eingang jeder Anfrage eigens zu bestätigen. Die Reiseveranstaltungen sind als förderungswürdig im Sinne des § 9, Satz 2 der "Verordnung über den Sonderurlaub für Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte sowie für Richterinnen und Richter des Bundes" vom 1. Juni 2016 (BGBl. I S. 1284) anerkannt. Für Landesbeamte/innen und Angestellte gelten die landesrechtlichen Regelungen über Sonder- bzw. Bildungsurlaub. Die Einladung zur Teilnahme wird etwa ein Vierteljahr vor Beginn der Studienreise ausgesprochen.

Einige Hinweise zum Thema Sicherheit

Die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat bei der Planung und Durchführung der Studienreisen der bpb stets höchste Priorität. Dies bedeutet zugleich, dass Reisen von uns als Veranstalter nur dann durchgeführt werden, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Während der Reisen arbeiten wir mit erfahrenen und uns bekannten israelischen Reisebegleitern zusammen. Alle Fahrten werden grundsätzlich in einem Tourbus und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Die jeweilige Reiseleitung der bpb steht kontinuierlich in Kontakt zur Deutschen Botschaft in Tel Aviv sowie zu israelischen Sicherheitsbehörden. Aufgrund aktueller politischer Entwicklungen vor Ort kann es durchaus zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.

Termin

05.10.2018 bis 17.10.2018

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Für

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung

Veranstalter

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

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Teilnahmegebühr: 1100 €

Bewerbungen werden nur über das online-Bewerbungsformular entgegen genommen

Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt ca. 3 Monate vor Reisebeginn

Kontakt

Susan Jakobi-Razak
Fachbereich Veranstaltungen
Tel +49 (0) 228-99515 247
Israel-Studienreisen@bpb.bund.de

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
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Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

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