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counter 6.6.2016

Abschluss des Stipendienprogramms

Ende Mai 2016 fand in Berlin der offizielle Abschluss von "Europa gestalten – Politische Bildung in Aktion" statt. Nach acht erfolgreichen Jahren ging das Stipendienprogramm zu Ende, das von der Robert Bosch Stiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt wurde.

(© bpb)

Ende Mai 2016 fand in Berlin der offizielle Abschluss von "Europa gestalten – Politische Bildung in Aktion" statt. Nach acht erfolgreichen Jahren ging das Stipendienprogramm zu Ende, das von der Robert Bosch Stiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt wurde. "Europa gestalten – Politische Bildung in Aktion" hat mit großem Engagement Menschen unterstützt, die sich in den jungen Mitgliedsstaaten der EU für Demokratie einsetzen. Das Programm hat politische Bildnerinnen und Bildner im demokratischen Europa vernetzt und Perspektiven für eine Zusammenarbeit in Europa aufgewiesen

99 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus insgesamt 13 Ländern haben von 2008-2016 an dem Programm teilgenommen. Sie kamen aus Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, der Türkei und Ungarn. 43 Einrichtungen der politischen Bildung in ganz Deutschland waren ihre Gastinstitutionen.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten waren entweder in ein Projekt der Institution eigenverantwortlich eingebunden oder haben ein eigenes Projekt erarbeitet und durchgeführt. Die Projekte waren sehr vielfältig, sie reichten von Jugendbegegnungen über Ausstellungen bis zu Seminaren und Fachtagungen. In den letzten Jahren wurden auch Short Visit Studies in einige der Herkunftsländer der Stipendiatinnen möglich. Die Fortbildungsangebote und stipendienbegleitenden Seminare wurden von den Stipendiatinnen und Stipendiaten gerne genutzt. Es gab intensiven Austausch der Stipendiatinnen und Alumni untereinander, mit den Betreuern und Kolleginnen und Kollegen in den Gastinstitutionen. So erhielten die Stipendiaten vielfältige Eindrücke in die Landschaft der politischen Bildung in Deutschland.

Das Lernen war jedoch keine Einbahnstraße. Auch die Gastinstitutionen haben viel über die Herkunftsländer und die politische Situation in den Ländern ihrer Stipendiaten erfahren. Sie haben künftige internationale Projektpartner gewonnen und stehen auch mit ihren ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Teil noch in engem Kontakt.

Und nun noch ein kleiner persönlicher Abschied: Wir haben mit großer Freude in den letzten Jahren die Stipendiatinnen und Stipendiaten begleitet. Wir wünschen allen Alumni, dass sie im Alumni-Netzwerk beim Verein Mitost e.V. weiterhin der politischen Bildung in Europa verbunden bleiben und die Möglichkeiten nutzen, die Mitost e.V., aber auch Netzwerke wie NECE für gemeinsame Aktivitäten bieten. Unser Dank geht an all diejenigen, die das Programm ermöglicht haben! Wir freuen uns darauf, auch weiterhin an europäischen Projekten mitzuarbeiten.


Christiane Toyka-Seid, Programmkoordinatorin und Katharina Reinhold, Programmassistentin
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