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9.3.2019

Sektion 9: Zugehörigkeiten und Heimatgefühle | Telemann-Saal

(© bpb)


Wodurch konstituiert sich Zugehörigkeitsgefühl? Was bedeutet "Heimat"? In welchem Verhältnis stehen nationale und transnationale Identitäten? Unter welchen Umständen führen kollektive Emotionen zu Abgrenzung und Abwertung anderer Gruppen? (© 2019 Bundeszentrale für politische Bildung)

Seit jeher bilden Menschen unterschiedliche soziale Gruppen und Kollektive, die u.a. auf Zugehörigkeitsgefühle aufbauen. Das reicht von Zugehörigkeitsgefühlen zu Familien oder Religionsgemeinschaften bis hin zu Nationen, Ethnien oder Staatenbünden (z.B. Europa). Heimat wird in diesem Zusammenhang häufig als ein Gefühl bezeichnet und weniger mit einem konkreten Ort assoziiert. Das Zugehörigkeitsgefühl eines Individuums ist jedoch nicht allein maßgebend. Zugehörigkeiten werden auch als Zuschreibungen durch Dritte konstruiert, indem kulturelle, ethnische, soziale oder sexuelle Merkmale herangezogen werden. Damit wirken Mechanismen von Inklusion und Exklusion, von Fremd- und Selbstzuschreibungen sowie Vorurteilen.

Wodurch konstituiert sich Zugehörigkeitsgefühl? Was bedeutet "Heimat"? Lösen sich Zugehörigkeiten auf oder werden sie in heutigen Zeiten wichtiger, um die eigene Identität zu beschreiben? In welchem Verhältnis stehen nationale und transnationale Identitäten? Unter welchen Umständen führen kollektive Emotionen zu Abgrenzung und Abwertung anderer Gruppen?

Referent_innen:
  1. Dr. Marcus Böick, Ruhr-Universität Bochum
  2. Prof. Dr. Andreas Thimmel, TH Köln, Forschungsschwerpunkt nonformale Bildung
  3. Prof. Dr. Haci Halil Uslucan, Universität Duisburg-Essen
Moderator: Ralph Sina, Journalist, ARD
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