Nachhaltigkeit

1) Ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammend, bezeichnet N., a) den nicht verschwenderischen, sparsamen, verantwortungsvollen Umgang mit nicht erneuerbaren Ressourcen (z. B. Erdöl) und b) einen die jeweilige Regenerationsfähigkeit berücksichtigenden Umgang mit erneuerbaren bzw. nachwachsenden Ressourcen (z. B. Fisch- und Waldbestände, Energiepflanzen). Ziel ist langfristiges Denken und insb. langfristiges wirtschaftliches Handeln, das heute die Natur so nutzt, dass die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen dauerhaft erhalten bleiben (Generationenverantwortung).

2) Nachhaltige Entwicklung ist ein Leitgedanke und wichtiges Ziel der Entwicklungszusammenarbeit.

3) Ugs.: »Nachhaltig« wird auch i. S. v. längere Zeit anhaltend, dauerhaft, verwendet.

Siehe auch:
Ressource
Entwicklungszusammenarbeit
Klimawandel

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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