Tagungsdokumentation (November 2019)

Lessons & Legacies


Holocaustkonferenz in München

Seit nunmehr drei Jahrzehnten treffen sich alle zwei Jahre die maßgebenden Akteurinnen und Akteure der Holocaustforschung und stellen ihre Erkenntnisse vor. "Lessons and Legacies of the Holocaust" heißt diese Reihe von Fachkonferenzen, deren 15. Ausgabe 2019 erstmals in Europa stattfand – dem Schauplatz der Verbrechen. Dementsprechend programmatisch war der Titel "The Holocaust in Europe".

In München, das in der nationalsozialistischen Propaganda als "Hauptstadt der Bewegung" galt, wurde vom 4. bis 7. November in etwa 50 Veranstaltungen über Forschungstrends, pädagogische Ansätze und politische Herausforderungen debattiert. Organisiert und möglich gemacht wurde die Konferenz vom Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin (IfZ), der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) sowie in Verbindung mit der Holocaust Educational Foundation der Northwestern University (HEF) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Hier finden Sie den ausführlichen Tagungsbericht.

Hier finden Sie PDF-Icon das Programm der Fachtagung als PDF-Datei.

Bildergalerie: Impressionen von der Fachkonferenz

Frank Bajohr, Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Leibniz Institut für Zeitgeschichte (IfZ)…… begrüßte die international angereisten Teilnehmenden und bedankte sich bei allen Kooperationspartnern.Hana Kubátová, von der Charles University Prague begrüßte neben den Gästen die Organisatoren der Tagung. Sie war als Co-Chair mitverantwortlich für das akademische Programm der Tagung.Thomas Krüger, Präsident der bpb betonte in seinem Grußwort die Notwendigkeit von historisch-politischer Bildung und ihre Anbindung an die wissenschaftliche Forschung.Andreas Wirsching, Direktor des IfZ, sah die Holocaustforschung so international aufgestellt wie kaum ein anderes Forschungsfeld.Die Bedeutung, die Familien und familienähnliche Netzwerke beim Überleben des Holocaust gespielt haben, standen im Mittelpunkt von Natalia Aleksiuns Inputvortrag…… der beim Publikum auf großes Interesse stieß.Neben dem wissenschaftlichen Input standen Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt des Eröffnungsabends.An vier intensiven Konferenztagen erwarteten die circa 200 internationalen Teilnehmenden knapp fünfzig Veranstaltungen über Forschungstrends, pädagogische Ansätze und politische Herausforderungen.
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