Aus Politik und Zeitgeschichte (B 21/2001)

"Neue Arbeitswelt"



In der sozialwissenschaftlichen Diskussion wird seit einiger Zeit ein weiterer Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften bei gleichzeitigem Anstieg des Arbeitskräfteangebots prognostiziert. Die Schere werde sich weiter öffnen, eine Rückkehr zur Vollbeschäftigung sei nicht realistisch. Auch das Normalarbeitsverhältnis - gekennzeichnet durch einen dauerhaften, unbefristeten Arbeitsvertrag, Vollzeitbeschäftigung, tarifliche und soziale Sicherung - sei rückläufig. Dem so beschriebenen "Ende der Arbeitsgesellschaft" wird mit verschiedenen Modellen zur Krisenbewältigung bzw. Umstrukturierung unserer Erwerbsarbeitsgesellschaft begegnet, unter anderem dem der "Bürgerarbeit" oder - neuerdings - des "Bürgerengagements".

Bestellen

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln