Aus Politik und Zeitgeschichte (B 18/2002)

Wertepluralismus und Toleranz



Die Anschläge des 11. September 2001 und in deren Folge der so genannte "Krieg gegen den Terror" haben die Hoffnungen zunichte gemacht, dass das säkulare und individualisierte Staats- und Gesellschaftsverständnis im Zeitalter der Globalisierung seinen Siegeszug unaufhaltsam fortsetzen kann. "Die Verdammten dieser Erde" oder diejenigen, die sich dafür halten, haben mit brutaler Gewalt versucht, diese scheinbare Gesetzmäßigkeit der Entwicklung aufzuhalten. Die Globalisierungsdiskussion wird sich diesem Problem stellen und die Schattenseiten der Globalisierung mitberücksichtigen müssen. Nach dem Terroranschlag ist im Westen eine intensive Debatte über die universelle Akzeptanz westlicher Werte entbrannt.

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