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5.1.2004

"Sehstörung" oder die Droge Politik

Das Phänomen der Sucht ist auf allen Ebenen der Gesellschaft anzutreffen, auch auf jener der Politik. Es geht hier allerdings nicht um Alkohol oder Kokain, sondern es geht um die "Droge Politik" und in der Folge Realitätsverlust.

Einleitung

Das Phänomen der Sucht ist auf allen Ebenen der Gesellschaft anzutreffen, auch in der Politik. Ich sehe die Gefahr, dass der politische Betrieb immer mehr zu einem Suchtprozess zu entarten droht. In dieser Hinsicht scheinen mir Politiker wirkliche Repräsentanten ihrer Wählerinnen und Wähler zu sein - im wahrsten Sinne des Wortes "Volksvertreter". Denn ich habe wenig Zweifel daran, dass unsere Gesellschaft eine Suchtgesellschaft ist - eine, in der die Menschen ihr Bedürfnis nach Sinn, Glück und vor allem nach Sicherheit mit Ersatzmitteln zu befriedigen suchen.




Ich fühle mich aus mehreren Gründen berechtigt, dieses Thema aufzugreifen. Zum einen beobachte ich seit fast vierzig Jahren Politik und Politiker aus nächster Nähe, zum anderen weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung, was es bedeutet, (alkohol)süchtig zu sein. Ich mache diese Vorbemerkung, um mich als Mitbetroffenen zu legitimieren, um nicht den Eindruck zu erwecken, ich wollte mit Fingern auf "die da oben" zeigen.

Es geht hier allerdings nicht um Alkohol oder Kokain, sondern es geht um die "Droge Politik", wie Bundespräsident Johannes Rau es formuliert hat, und in der Folge um jene "Sehstörung", die er als Hauptgefahr im Leben von Berufspolitikern betrachtet. Politiker neigten dazu, so Rau, sich so sehr an ihrer eigenen Bedeutung zu berauschen, in dem Gefühl zu schwelgen, die Welt verändern zu können, dass sie bald nicht mehr wahrnähmen, dass Politik nicht das ganze Leben ist. Normale Bürger lesen Bücher, treiben Sport, kümmern sich um ihre Familie, haben Hobbys - der Politiker hat von morgens bis abends nur die Politik, um die sich alles dreht: sein Denken, sein Tagesablauf, seine Phantasien, alles. "Wenn der Politiker das zu übersehen beginnt", so Rau, "dann politisiert er die Welt. Und weil die Realität anders ist, verschätzt er sich in der Welt."

Es geht also um Realitätsverlust. Es geht darum, dass gerade jene Menschen Gefahr laufen, von Berufswegen ein gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit zu entwickeln, denen wir durch Wahl den Auftrag erteilt haben, unser eigenes Leben, unsere persönliche Alltagsrealität zu ordnen, zu schützen - notfalls zu verändern, am besten zum Besseren.

Dass Politik im "Machtrausch" enden kann, dass der Verlust einer politischen Position zu "Entzugserscheinungen" führt - das sind geläufige Redensarten in Politikerkreisen. Schon Max Weber hatte 1919 in seiner berühmten Rede über "Politik als Beruf" davor gewarnt, dass das Machtstreben des Politikers "Gegenstand rein persönlicher Selbstberauschung" werden könnte. Heute hantieren die Akteure selbst locker mit Suchtbegriffen, um die Gefahren der beruflichen Verformung zu beschreiben. So spricht Gerd Langguth, einst CDU-Vorstandsmitglied, Bundestagsabgeordneter und RCDS-Vorsitzender, jetzt Professor für Politische Wissenschaft in Bonn, von "Politaholics", um die Persönlichkeitsveränderungen zu charakterisieren, welche die "Droge Macht" auslösen kann.

Sucht. Droge. Entzug. Die meisten Politiker benutzen die Begriffe aus der Junkieszene mit bemerkenswerter Beiläufigkeit, um ihre Befindlichkeit zu beschreiben. "Außerdem bin ich süchtig nach Selbstbestätigung", bekennt beispielsweise die stellvertretende SPD-Vorsitzende Renate Schmidt. Und Peter Gauweiler, Ex-CSU-Landesminister, sagt: "Man muss sich der Berufspolitik entwöhnen. Genauso wie man sich von Alkohol oder Nikotin entwöhnen muss."

Sie tun so, als seien die Vergleiche mit der Sucht bloße Metaphern, harmlose Umschreibungen für eine etwas peinliche Besessenheit: Sucht light, sozusagen.

In Wahrheit wissen die meisten, dass es ernst ist. Sie kennen ziemlich genau den selbstzerstörerischen Trend in ihrem Beruf. Doch nur in Stunden der Erschöpfung und Resignation reden Politiker wirklich ungeschminkt über ihre Lebensangst und ihren Berufsfrust, über Verzweiflung, Einsamkeit, Wut und Erfolgsgier - natürlich unter dem Siegel höchster Verschwiegenheit.

Würde man einmal Äußerungen von Politikern aneinanderreihen, die ehrlich von sich erzählen, dann würde deutlich, dass die scheinbar subjektiven und privaten psychischen Empfindungen in Wahrheit zu einem erheblichen Teil Ausdruck professionsbedingter Deformationen sind.

Václav Havel hat während seiner Zeit als Präsident der C SFR einmal "mit dem Auge des Intellektuellen" die Versuchungen der Macht betrachtet, denen er, wie er gestand, auch zu erliegen drohte.[1] Drei Kategorien von Gründen hat Havel für die Sehnsucht eines Menschen nach politischer Macht aufgeführt: die Vorstellung von einer besseren Gesellschaftsordnung, Selbstbestätigung und Privilegien. Die "enorme Möglichkeit, sich selbst zu bestätigen, indem man weithin sichtbare Abdrücke der eigenen Existenz hinterlässt", und "der bunte Fächer von Privilegien, die (...) notwendigerweise das Leben eines Politikers begleiten" würden dabei immer als Gründe der ersten ausgegeben. Auch er stelle sich die Frage, ob nicht auch er einer unerkannten Sehnsucht unterliege, sich selbst zu bestätigen, dass er etwas bedeute.

Der Wunsch nach Selbstbestätigung ist eng verflochten mit dem nach Privilegien. Václav Havel zeigt, "wie teuflisch die Versuchung der Macht gerade in dieser Sphäre ist". Unmerklich beginne einer - wie er -, der nie über irgendeine Macht verfügte und stets die Mächtigen dafür verurteilte, diese oder jene Privilegien zu genießen, den einst verurteilten Vorgängern zu gleichen. Legitimationen für die genossenen Privilegien, etwa für den eigenen Chauffeur, gebe es zwar genug, aber, so Havel, wo "endet die Logik und die objektive Notwendigkeit, wo beginnen die Entschuldigungen? Wo enden die Interessen des Vaterlandes, und wo beginnt die Freude über die universelle Protektion?"

In der Versuchung der Macht liege etwas Heimtückisches, Betrügerisches, Zweideutiges: Einerseits gebe sie dem Menschen Gelegenheit, sich von morgens bis abends zu bestätigen, dass er wirklich existiere und dass er eine unleugbare Identität habe, die sich mit jedem Wort und jeder Tat sehr deutlich in die Welt einschreibe, die ihn umgibt. Gleichzeitig verberge sich in dieser politischen Macht eine schreckliche Gefahr: "dass sie (...) uns (...) diskret, aber unaufhaltsam unserer Existenz und Identität beraubt. Der Mensch, der vergessen hat, wie man Auto fährt, einkauft, Kaffee macht oder telefoniert, (...) ist nicht mehr der gleiche, der er war. Er wird zu einer Geisel seiner Position, seiner Privilegien, seines Amtes." Es sei etwas Todbringendes in dieser Versuchung: Unter einem Schleier existenzieller Selbstbestätigung werde die Existenz ihrer selbst enteignet, von sich selbst entfremdet, gelähmt.

Den früheren Gesundheitsminister Horst Seehofer hat seine Überzeugung, dass er die Welt aus den Angeln heben und ihn nichts dabei umwerfen könne, tatsächlich bis an den Rand des Todes getrieben. Systematisch - erst lässig, dann in einer "Mischung aus Angst und Verdrängung" - ignorierte der kraftstrotzende Bayer Erkältungen und Erschöpfung, Schwächeperioden und Schlaflosigkeit, bis ihn eine Herzmuskelentzündung niederstreckte. "Da war es gewissermaßen fünf Minuten vor zwölf", sagt Seehofer heute.

Wochenlang lag Horst Seehofer auf der Intensivstation und sah zu, wie der Monitor, der seinen Kreislauf sichtbar machte, verrückt spielte. Erst in dieser Phase akzeptierte er "die Güterabwägung", entweder Politik oder "mein eigenes Leben". Doch kaum konnte er wieder aus dem Bett krauchen, registrierte er, "wie es mich zurückgedrängt hat zu den Berliner Geschäften". Immerhin nahm er sich vor, besser auf sich zu achten und den "ganzen Aktionismus" wegzulassen.

Ob er das durchhält? Zweifel sind erlaubt.

Unabhängig von Intelligenz, politischer Phantasie und menschlicher Reife ist es vor allem eine Frage der Härte, ob einer bis an die Spitze gelangt. Politik ist learning by doing. Das, findet die ausgeschiedene grüne Gesundheitsministerin Andrea Fischer heute, ist das größte Handicap in diesem Beruf: Man wird nur durch Schaden klug.

Dass sie viel kämpfen musste und viel einstecken, findet sie in Ordnung. "Politik", sagt sie, sei "niemals irgendwie Ringelpiez mit Anfassen, also irgendwas Nettes. Wer kuscheln will, sollte was anderes machen".

Um sich gegen Verletzungen zu wappnen, lernen Spitzenpolitiker, sich emotional zu reduzieren. Vielleicht ist das die Voraussetzung dafür, ins politische "Hochgebirge" aufzusteigen. Sie spalten ganze Bereiche ihrer Persönlichkeit ab, verweigern das Nachdenken über Fehler und Niederlagen, wehren Selbstzweifel ab, suchen Schuldige anderswo und klammern sich so an eine durchsetzungsfähige Siegerversion von sich selbst. Diese emotionale Verarmung nehmen die meisten gar nicht wahr.

Sie wissen nicht viel über sich und damit auch nicht über andere. Das macht sie handlungsfähig. "Mangel an Menschenkenntnis ist eine der wichtigsten Führungsvoraussetzungen in der Politik", hat Holger Börner, lebenslanger Berufspolitiker und Ex-Ministerpräsident von Hessen, einmal gesagt. Er meinte das keineswegs als Witz.

Selbstzweifel, schon auf früher Karrierestufe hinderlich, bedeuten auf oberster Ebene einen Anschlag auf die eigene politische Existenz. "Wenn man am Morgen aufwachen und über seine eigenen charakterlichen Defizite nachdenken würde, käme man nicht mehr zur Arbeit", hat Gerhard Schröder bekannt, als er noch öffentlich über sich reflektierte.

"Politik ist eine Sucht" - hat Seehofer gesagt. Liegt hier nicht der Schlüssel zum Verständnis der selbstzerstörerischen Borniertheit, mit der sich - von Helmut Kohl über Kurt Biedenkopf, Eberhard Diepgen und Rudolf Scharping bis zu Jürgen Möllemann - so viele Politiker so krampfhaft an einen Beruf klammerten, der angeblich so wenig Gewinn abwirft - ideellen wie materiellen? Und hat damit nicht auch der auffällige Realitätsverlust vieler Politiker eine Erklärung?

Eine so ernsthafte Auslegung des Suchtbegriffes empfinden die meisten Politiker als denunzierend. Sind sie denn alle Junkies? Was soll ein Begriff wie "zerstörerisch"? "Wir bringen uns doch nicht um", sagt Wolfgang Schäuble.

Tatsächlich hat der Suchtbegriff ja durchaus auch heute noch einen diffamierenden Beigeschmack: Er enthält einen moralischen Vorwurf gegenüber angeblich Willensschwachen, Undisziplinierten, wenn nicht gar Verwahrlosten. "Ob etwas als Sucht bezeichnet wird, und wie sehr die Sucht verurteilt wird, hängt davon ab, wer sie hat", schreibt die Psychoanalytikerin Thea Bauriedl: "Die Sucht der Herrschenden und der Normalen wird nicht oder nur vorsichtig als solche benannt und zumeist mit irgendeinem Sachzwang entschuldigt."

Letztlich ist also jeder Politiker - wie jeder Workaholic, jeder Computerfreak oder jeder fröhliche Zecher - selbst dafür verantwortlich, zu erkennen, wann süchtige Entgleisungen sein Leben zu beherrschen beginnen. Die zunehmende Fülle der öffentlichen Äußerungen zu diesem Thema deuten darauf hin, dass sich viele Politprofis der psychischen Unfallgefahr an ihrem Arbeitsplatz bewusst zu werden beginnen.

Das Wort "Sucht" kommt von "siech", englisch "sick", was krank heißt, und kennzeichnet einen Mangel: ein Defizit. Die Wirklichkeit wird als unerfüllt oder bedrohlich erlebt. Die Drogen, ganz gleich, ob es chemische Mittel sind oder stimulierende Tätigkeiten, dienen dazu, dieses Defizit zu füllen.

Im engeren Sinne wären das Substanzen - wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente -, die Funktionen des Organismus beeinflussen und Stimmungen verändern. Die Einschätzung, dass der Deutsche Bundestag bisweilen einer "Alkoholikerversammlung" gleiche, stammt vom Abgeordneten Joschka Fischer.

Im weiteren Sinne definieren Suchtexperten auch "personale oder apersonale Mittel" als Drogen: also etwa Arbeit, Beifall, Erfolg, mit denen Verhaltens-, Gefühls- oder körperliche Veränderungen hervorgerufen werden können, um sich der Realität zu entziehen. "Wichtigkeitsdrogen" nennt Wolfgang Thierse solche Stimulanzien, wobei Fernsehauftritte mit Abstand den verlässlichsten Höhenrausch liefern.

Neben Arbeit und Macht - den Klassikern unter den nichtstofflichen Drogen - ist die öffentliche Aufmerksamkeit in der Medienwelt heute das wirksamste Rauschmittel zur Erzeugung von Politikersucht. Wenn der Nutzen des Drogenkonsums Entlastung von Ohnmachtsgefühlen, Kränkungen und Selbstwertzweifeln ist - wo ist der Unterschied? Wahrgenommen, bemerkt und anerkannt zu werden ist das Hauptziel jedes Süchtigen. Es ist auch das Bestreben jedes Politikers in der Medienwelt.

An Kicks ist kein Mangel, wenn einer es bis in die Spitzengruppe der Politik geschafft hat. Immer zucken Fotoblitze, immer surren Kameras in einem Pulk von Journalisten, die - von den Sicherheitsleuten gedrückt - rückwärts vor den Heroen der Politik dahinstolpern. Das Publikum bekommt weder das Gedrängel mit, noch die Regenschirme, die den Kanzler trocken halten, noch die Scheinwerfer, die sein Gesicht in einen rembrandtschen Lichtschimmer tauchen. Abends sieht es auf dem heimischen Bildschirm so aus, als bummle ein entspannter Staatsmann lächelnd zu seiner Arbeitsstätte, hier eine Autogrammkarte signierend, dort ein paar Hände schüttelnd - Politik macht Spaß.

Aus diesen Bildern erwächst Macht. Der Politiker wird zum Popstar. Die Erfolgskette ist simpel: Bilder fügen sich zum Image. Das Image bringt Stimmen. Die Stimmen öffnen die Türen zu Ämtern - fertig ist die Macht. Das gilt für Angela Merkel wie für Manfred Stolpe, für Rezzo Schlauch wie für Edmund Stoiber.

Alle wollen sie bemerkt und gemocht werden, am Ende natürlich gewählt. Das Fernsehen habe die Politik nicht nur deshalb so tief greifend verändert, glaubt Alt-Kanzler Helmut Schmidt, weil es die Politiker zur Oberflächlichkeit verführt. "Es macht sie auch sympathiesüchtig."

Bestätigung und Beifall, Aufmerksamkeit und Zustimmung lösen im Gehirn Impulse aus, die Wohlgefühl vermitteln. Angestoßen durch Stimulation von außen - oder durch Gefühle und innere Bilder -, produziert das Hirn körpereigene Substanzen, die ein rauschähnliches Erleben auslösen, sozusagen Sucht ohne Drogen.

Die Versuchung zum Opportunismus, ohnehin immer eine Gefahr für die demokratisch gewählten Vertreter des Volkes, werde übermächtig. "In der Demokratie werden sie nämlich nur gewählt", so Helmut Schmidt, "wenn sie sich ausreichend angenehm machen."

Das heißt - der Politiker sagt, was er glaubt, dass seine Zuhörer es denken. Vor allem aber sagt er nicht, was sie nicht hören wollen. Er bietet seinen Wählern ein Bild der Welt an, das ihnen die Ängste vertreiben und die Wünsche als realisierbar erscheinen lassen soll.

In diesem Zusammenspiel zwischen dem Volk und ihren gewählten Vertretern wird die Suchtgefahr am deutlichsten - die Wähler werden zu Co's, wie es in der Therapiesprache heißt, zu Komplizen der von sich selbst und ihren Privilegien Berauschten, die ihnen zum Dank die Welt schönreden. Die Folgen dieser Auftragslebenslügen tragen am Ende nicht nur die Politiker, sondern wir alle.

Es geht um Wirklichkeit, nicht darum, die "armen Politiker" zu bedauern, die in der Tat einen mörderischen Beruf haben. Aber den haben sie sich freiwillig gesucht. Und darüber, welchen Preis sie für die Faszination der Macht zahlen wollen, entscheiden sie selbst - jeder für sich.

Aber wir sind das Volk und damit der Souverän. Die Herrschaften im Parlament und in der Regierung handeln in unserem Auftrag. Es liegt also an uns, ihnen - neben den gewiss nicht unbeträchtlichen Problemen des Gemeinwesens - nicht auch noch die Bürde aufzuladen, sich zu Übermenschen ohne Fehl und Tadel zu stilisieren und uns zu unserem Wohlbehagen "die Hucke voll zu lügen".

Fußnoten

1.
Václav Havel, \"Ich beginne, mir permanent verdächtig zu sein\". Václav Havel blickt mit dem kritischen Auge eines Intellektuellen auf das Phänomen der Macht, in: Frankfurter Rundschau vom 19. Juni 1991, S. 6. (Dankansprache Václav Havels nach der Verleihung des Sonnig-Preises, des höchstdotierten dänischen Kulturpreises.)

Jürgen Leinemann

Zur Person

Jürgen Leinemann

geb. 1937; seit 1971 beim Spiegel, u. a. Büroleiter in Washington, Reporter in Bonn, Büro- und Ressortleiter Deutsche Politik in Berlin; seit 2002 Spiegel-Autor; Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises von 1983 und des Siebenpfeiffer-Preises 2001.
Anschrift: Der Spiegel, Büro Berlin, Friedrichstr. 79, 10117 Berlin.
E-Mail: juergen_leinemann@spiegel.de

Veröffentlichungen u.a.: Gratwanderungen, Machtkämpfe, Visionen - Deutsche Momente, Wien 1999; Helmut Kohl. Ein Mann bleibt sich treu, Berlin 2001.


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