Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46/2019)

Gleichwertige Lebensverhältnisse



"Gleichwertige Lebensverhältnisse" spielen eine wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter dem Begriff wird im Allgemeinen der Zugang zu bestimmten Infrastrukturen und Angeboten der Daseinsvorsorge verstanden, aber auch darüber hinausreichende Strukturbedingungen von Regionen.

Die aktuelle Debatte konzentriert sich insbesondere auf "abgehängte" ländliche Räume, von denen viele im Osten der Republik liegen, trotz "Aufbau Ost" seit den 1990er Jahren. Strukturschwache Räume gibt es aber auch im Westen, sodass mittlerweile eine "Sanierung West" gefordert wird. Doch was genau heißt "gleichwertig"? Welche (Mindest-)Standards und Indikatoren sollen zugrunde gelegt werden? Und wer soll das beziehungsweise was im deutschen Föderalismus bezahlen?

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