Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46/2008)

UN und Menschenrechte



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    Am 10. Dezember 1948 einigten sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Die erste Vorsitzende der Menschenrechtskommission, Eleanor Roosevelt, bezeichnete sie als die "Magna Charta der Menschheit". Heute beziehen sich die meisten demokratischen Verfassungen auf die Erklärung. Dennoch ist schwer vorstellbar, dass sich die Staaten der Welt heute nochmals auf ein solches Dokument einigen könnten: Nicht wenige sehen in den allgemeinen Menschenrechten ein Produkt der "westlichen Ordnung", der sie sich nicht unterordnen wollen. Insbesondere autokratisch regierte Länder wenden sich gegen eine Einschränkung der Souveränität des Staates durch unveräußerliche Rechte des Einzelnen.

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