Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 42/2008)

Politisches Theater



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    Politisches Theater hat in Deutschland eine lange Tradition. Lessing, Schiller, Goethe und Büchner rezipierten die Ideen der Aufklärung. Die beispiellose Blüte des oppositionellen Theaters in der Weimarer Republik wurde von den Nationalsozialisten jäh beendet. Die Theatralisierung des politischen Alltags zur Legitimation gesellschaftlicher Zustände ist weit fortgeschritten. Ist Theater in Zeiten städtischer Spar- und allgegenwärtiger Rechtfertigungszwänge, unter dem Druck einer ausufernden Spaßgesellschaft noch relevant, ist es "politisch"?

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