Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 22/2008)

Indien



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    "Was gut ist für Indien, ist auch gut für die Welt". Diese Worte des indischen Premierministers Manmohan Singh in einem Interview im Oktober 2007 illustrieren nicht nur Indiens gewachsenen Stellenwert auf der globalen Landkarte, sondern auch das neue Selbstbewusstsein des Landes als zweite asiatische Supermacht. Dabei erscheint Indien vielen westlichen Beobachtern aufgrund seiner demokratischen Ordnung sogar als "das bessere China".

    Doch der Aufschwung, mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von über acht Prozent in den vergangenen vier Jahren, hat deutliche Schattenseiten. Im Verhältnis profitieren nur wenige Inder vom Boom, drei Viertel der Bevölkerung leben unter ärmlichsten Bedingungen. Zudem steigt mit dem Wachstum der Energiebedarf und damit der Ausstoß von Treibhausgasen. Der Optimismus, die Probleme lösen zu können, war indes noch nie so groß wie heute.

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