Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 49/2010)

Großbritannien



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    Die Unterhauswahl im Mai 2010 hat eine für Großbritannien außergewöhnliche Konstellation hervorgebracht: Keine Partei verfügt über eine stabile Parlamentsmehrheit. Die konservativ-liberalen Koalitionspartner können auf Erfahrungen zurückgreifen, die in den Regionen mit Koalitions- und Minderheitsregierungen gemacht worden sind. Der Devolutionsprozess, die Dezentralisierung legislativer Kompetenzen, hat indes Fliehkräfte ausgelöst und Autonomiebestrebungen gefördert. Die größte Herausforderung für Premierminister David Cameron liegt jedoch in der Bewältigung der globalen Finanzkrise, bildet doch der Finanzsektor seit den Zeiten Margaret Thatchers das Rückgrat der sechstgrößten Volkswirtschaft der Welt.

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