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5.7.2010

Nachhaltige Entwicklung durch Tourismus? Was kann Haiti von der Dominikanischen Republik lernen?

Touristisches Entwicklungspotenzial Haitis liegt in der bis heute lebendigen Vermischung afrikanischer mit lokalen und europäischen Kulturen. Inwiefern kann es von der Dominikanischen Republik, dem wichtigsten Reiseziel in der Karibik, lernen?

Einleitung

Haiti ist weniger gesegnet mit herausragenden natürlichen Attraktionen wie den Amazonasregenwald, die Iguaçu-Wasserfälle in Argentinien/Brasilien, wilden Tieren wie Afrika oder Gletschergebirge wie die Anden oder den Himalaya. Ebenso fehlen kulturelle Monumente von internationaler Bedeutung wie die Maya-Kulturstätten oder Sehenswürdigkeiten aus Kolonialzeiten von der Klasse eines Tikal und Antigua in Guatemala, Copán in Honduras oder Chichén Itzá in Mexiko. Wenn es so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal, ein "USP" (unique selling proposition) für Haiti gibt, so liegt es in der einmaligen Geschichte dieses ersten selbst befreiten ehemaligen Sklavenstaates und der bis heute lebendigen Vermischung afrikanischer mit lokalen und europäischen Kulturen, welche Nährboden beispielsweise für den berühmten Voodoo-Kult ist. Die benachbarte Dominikanische Republik, mit der sich Haiti die Insel Hispaniola teilt, hat ebenfalls kein mit den weltweiten touristischen Sehenswürdigkeiten vergleichbares Alleinstellungsmerkmal. Einzig die Tatsache, dass die Spanier dort die erste Stadt in Amerika, Santo Domingo, gründeten und deshalb dort heute die ältesten spanischen Kolonialgebäude beziehungsweise deren Ruinen zu besichtigen sind, könnte als USP gesehen werden.

Bei den "normalen" touristischen Attraktionen haben Haiti und die Dominikanische Republik allerdings einiges gemeinsam: Palmenstrände, Buchten, Korallenriffe und das damit verbundene "Karibikgefühl" können beide Länder bieten. Allerdings hat die Dominikanische Republik ein weitaus größeres Potenzial an Naturattraktionen abseits der Küsten wie den über 3000 Meter hohen Pico Duarte, den höchsten Gipfel der Karibik, und den 265 Quadratkilometer großen Lago Enriquillo, den größten See der Karibik - ein Salzsee, der 40 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Außerdem sind die massive Abholzung und die dadurch verursachte Bodenerosion in der Dominikanischen Republik noch nicht so stark vorangeschritten wie in Haiti, so dass wichtige Teile der Natur noch einigermaßen intakt sind.

Im Gegensatz zur Dominikanischen Republik stand und steht bis heute einer gezielten Nutzung des touristischen Potenzials von Haiti das andere, das "negative Alleinstellungsmerkmal" des Landes entgegen: Haiti ist das mit Abstand ärmste Land der westlichen Hemisphäre und hat in den vergangenen 50 Jahren fast alle politischen Krisen und Gewaltsituationen erlebt, die man sich vorzustellen vermag: übelste Diktatoren, Priester, die als Retter kamen, um dann doch in einem Sumpf von Korruption und Gewalt zu versinken, sowie die regelmäßigen Naturkatastrophen und zuletzt Erdbeben, deren Wirkungen durch die flächendeckende Abholzung und katastrophalen Bauweisen multipliziert werden - kurz gesagt: Haiti scheint eher ein Land touristischer Alpträume denn ein Traumziel in der Karibik zu sein.

Vor diesem Hintergrund erstaunen die Besucherzahlen, welche der World Travel and Tourism Council (WTTC) Haiti zurechnet, doch sehr. So sollen im Jahr 2006 etwa 400.000 Reisende das Land besucht haben, und diese Zahl ist laut WTTC bis 2008 auf 800.000 Besucher gestiegen. Bei weiterer Recherche stößt man auf andere und wohl realistischere Angaben: So nennt die Caribbean Tourism Organization als letzte verlässlich erhobene Zahl für das Jahr 2002 180.000 Besucher, von denen mehr als 70 Prozent aus den USA und Kanada kamen. Da dort Hunderttausende ausgewanderter Haitianer leben, die inzwischen amerikanische oder kanadische Pässe haben, schrumpft damit die Zahl wirklicher bzw. touristischer Besucher auf ein realistisches Maß von weniger als 50.000 pro Jahr. Wenn von dieser Zahl noch die in der Statistik vertretenen Mitarbeiter internationaler Entwicklungsagenturen und Hilfsorganisationen abgezogen werden, so endet man mit wenigen Tausend "echten" Touristen, die das Land trotz seiner erdrückenden Problemlast und des dadurch erzeugten abschreckenden Außenbildes besuchen.

Der einzige touristische "Lichtblick" war und ist der trotz aller Krisen und Erdbeben florierende Kreuzfahrttourismus auf der vom US-Unternehmen Royal Caribbean im Norden nahe Cape Haitien gepachteten Halbinsel Labadie. Er erbringt seit 1986 den überwiegenden Teil der Tourismuseinnahmen Haitis. Die Anzahl der dort eintreffenden Kreuzfahrttouristen übertrifft die Zahl der sonstigen Besucher des Landes bei weitem - die höchste zu findende Zahl beträgt mehr als 350.000 Personen, welche in Labadie in einem Jahr an Land gegangen sind. Dies entspricht 7.000 Kreuzfahrtbesuchern pro Woche und damit im Durchschnitt wöchentlich 2 Stopps von Schiffen der größten Kategorie von Royal Caribbean wie der Oasis of the Seas, mit einer Kapazität von 5.400 Passagieren - das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

Angesichts der unmittelbaren Nachbarschaft und der Ähnlichkeit des Attraktionspotenzials stellt sich die Frage, ob und was eine mögliche touristische Entwicklung in Haiti von den Erfahrungen der Dominikanischen Republik lernen kann, die binnen 30 Jahren mit heute fast vier Millionen Besuchern pro Jahr zum wichtigsten Reiseziel in der Karibik geworden ist.

Anfänge der touristischen Entwicklung der Dominikanischen Republik

Der Tourismus in der Karibik ging von Nordamerika und vor allem den USA aus und konzentrierte sich anfangs stark auf Kuba, das bereits 1958 rund 300.000 Besucher und damit ungefähr ein Viertel aller Touristen in der Karibik anzog. Nach der kubanischen Revolution im Jahr 1959 verlagerte sich der Tourismus immer mehr auf die Bahamas, Puerto Rico, Jamaika und die Dominikanische Republik sowie auf einige der kleineren Inseln.

Die Regierung der Dominikanischen Republik setzte früh auf das touristische Entwicklungspotenzial des Inselstaates und schuf bereits im Jahr 1971 den gesetzlichen Rahmen für Investitionen in Hotels und die für Tourismus erforderliche Infrastruktur. Unterstützt wurde die dominikanische Regierung dabei von der Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank, die der Dominikanischen Zentralbank Kredite und Beratung bereitstellten. Dieser Förderrahmen, insbesondere die dadurch gewährten Steuervorteile bei Tourismusinvestitionen zogen sowohl nationale als auch internationale Investoren an. Die ersten touristisch entwickelten Regionen in der Dominikanischen Republik waren Puerto Plata und Sosua im Norden sowie Boca Chica und Juan Dolio im Süden, 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Santo Domingo. Beide waren bereits Ziele des Binnentourismus der Dominikaner gewesen, bevor der internationale Tourismus in Form von Pauschalreisen mit Charterfliegern aus Nordamerika und später aus Europa Einzug hielt.

Punta Cana: Beispiel für private Investitionen mit Nachhaltigkeitsanspruch

Ab Ende der 1970er Jahre begann die Entwicklung in Punta Cana in der Provinz Altagracia an der Ostküste der Insel mit dem ersten Ferienresort, dem Club Méditerranée. In diesem kaum besiedelten und infrastrukturell nicht erschlossenen Landesteil entstand binnen 20 Jahren das mit heute mehr als 26.000 Hotelzimmern größte Tourismusziel auf einer Karibikinsel, Punta Cana/Bávaro. Am interessantesten an dieser Entwicklung ist, dass sie praktisch komplett mit privatem Kapital finanziert wurde, und es keinerlei Vorleistungen aus öffentlichen Geldern gab.

Die federführende Entwicklungsgesellschaft, die amerikanisch-dominikanische Punta Cana Group, finanzierte sämtliche Infrastrukturprojekte wie Energie- und Wasserversorgung, Unterkünfte für Mitarbeiter, Schulen, Straßen und Wege sowie die Hälfte der noch fehlenden Straßenanbindung an den Rest des Landes. Damit wurde Punta Cana zum im wahrsten Wortsinne "leuchtendsten" Beispiel des Potenzials touristischer Entwicklung, für die Basisversorgung der Bevölkerung zu sorgen: "Punta Cana ist (im Gegensatz zur restlichen Insel) ganztägig mit elektrischem Strom und mit Wasser versorgt."[1]

Größte und zugleich risikoreichste Investition der Punta Cana Group war der Bau eines internationalen Flughafens "in the middle of nowhere", für dessen Genehmigung die Investoren acht Jahre lang mit drei verschiedenen Regierungen verhandeln mussten. Über diesen Flughafen wurden zunächst nur die Gäste des Club Med und des eigenen Hotels der Gruppe, Punta Cana Resort & Club, eingeflogen. Allerdings waren damals bereits die ersten großen Hotels der spanischen Barceló-Gruppe mit einer vierstelligen Zimmerzahl weiter im Norden, am Bávaro-Strand, im Bau. Mittlerweile ist der Punta Cana Airport mit 3,8 Millionen Passagieren (im Jahr 2008) nach Cancún in Mexiko der zweitgrößte in der Karibik. Aber auch der dominikanische Staat profitiert in hohem Maße: Über die Flughafensteuer von 20 US-Dollar und die obligatorische Touristenkarte für zehn US-Dollar als Visumersatz nimmt er pro Jahr mehr als 110 Millionen US-Dollar ein - und das, ohne selbst in den Flughafen investiert zu haben.

Doch der Airport von Punta Cana ist nicht nur durch seine Entstehungsgeschichte, sondern auch in seiner Bauweise weltweit einzigartig: Gebaut wurde mit fast ausschließlich lokalem Naturbaumaterial wie Dächern aus Palmblättern und Baumstämmen als Dachträger, natürlicher Belüftung und ohne Klimatisierung. Doch ist dies bei Weitem nicht das einzige Zeugnis für das Nachhaltigkeitsengagement: Vom Einsatz für die Umwelt-, Sozial- und Kulturverträglichkeit des Tourismus zeugen auch das 600 Hektar große Naturschutzgebiet und die Ökologische Stiftung, die gemeinsam mit namhaften amerikanischen Universitäten ein Zentrum für Biodiversität und Nachhaltigkeit im Punta Cana Resort betreibt. Für die soziale Entwicklung wurde von der Punta Cana Group eine der besten Grundschulen des Landes für die lokale Bevölkerung und die Kinder der Mitarbeiter eingerichtet.

Dieses Engagement machte aber nicht an den Landesgrenzen der Dominikanischen Republik Halt: Frank Rainieri, Präsident der Punta Cana Group, war 1992 Mitbegründer von CAST, der Caribbean Alliance for Sustainable Tourism, die als Unterorganisation der Caribbean Hotel Association wichtigste Organisation für die Nachhaltigkeit von Tourismus in der Karibik. Auf internationaler Ebene wurde das Engagement der Punta Cana Group auf dem Weltnachhaltigkeitsgipfel im Jahr 2002 in Johannesburg anerkannt, wo es als vorbildliches Beispiel im Bereich des Mainstream-Tourismus ausgezeichnet wurde.

Die enorme Dynamik der Entwicklung in und um Punta Cana entzog sich aber schon bald den Einflussmöglichkeiten der Punta Cana Group im Hinblick auf die Basisanforderungen nachhaltiger Entwicklung. Dies gilt insbesondere für den nördlich gelegenen, fast 50 Kilometer langen Playa Bávaro und die südlich von Punta Cana gelegene Investition in Cap Cana. Ein wesentlicher negativer Faktor dafür war das Fehlen beziehungsweise Versagen staatlicher Funktionen auf allen Ebenen: So wurden Standards für Baugenehmigungen nicht eingehalten, Naturschutzregeln missachtet und insbesondere die massenhafte Ansiedlung von Binnenmigranten, die von dem Wirtschaftspotenzial Punta Canas zu Tausenden angezogen wurden, in keiner Weise geregelt. Es entstanden unkontrollierte Ansiedlungen ohne Gemeindeorganisation, Abwasser- und Müllentsorgung, die heute das größte Umweltproblem sind - sie gefährden sogar die Wasserversorgung der ganzen Region.

Touristische Entwicklung anderer Zielgebiete

Andere Zielgebiete wie Puerto Plata/Sosua im Norden, Juan Dolio im Süden, La Romana-Bayahibe im Südosten und zuletzt Samaná im Nordosten haben versucht, dem leuchtenden Beispiel Punta Cana mit 70 bis 80 Prozent Auslastungsraten zu folgen. Neue und qualitativ hochwertigere Anlagen wurden gebaut, die Qualität bestehender Hotels wurde verbessert und auf das All-Inclusive-Modell umgestellt, das in Punta Cana 95 Prozent aller Hotelanlagen anbieten.

Die ursprünglichen Nachhaltigkeitsansprüche der Punta Cana Group wurden allerdings nur in La Romana-Bayahibe aufgegriffen und dort sogar wesentlich konsequenter umgesetzt als in Punta Cana. Dabei spielte allerdings auch eine Rolle, dass die Möglichkeiten touristischer Entwicklung in diesem sehr kleinen Zielgebiet von vornherein sehr beschränkt waren. Deshalb konnte dort nur die "kritische Masse" an zunächst 3.000 Hotelzimmern in nur sieben Ferienanlagen gebaut werden, die erforderlich war für den Eintritt ins Geschäft mit internationalen Reiseveranstaltern, einschließlich der Aufnahme des Flughafens La Romana als Charterflugziel.

Ein weiterer Wendepunkt war die erstaunliche Wandlung der dortigen Hotels von Gefährdern zu Schützern des Parque del Este, des größten Naturparks der Dominikanischen Republik. Die beiden östlichsten Hotels waren noch auf von der Regierung dafür freigegebenem, ehemaligem Gebiet des Parque del Este gebaut worden. Als die Regierung 2004 einem spanischen Investor weitere Strandgebiete des Parks, der gerade als UNESCO-Welterbe vorgeschlagen worden war, für den Bau von 1.000 Hotelzimmern freigeben wollte, organisierte die Hotelvereinigung von La Romana-Bayahibe gemeinsam mit Umweltgruppen einen Protest, dem sich auch große international agierende Reiseveranstalter anschlossen. Diese Hotelvereinigung war auch die erste im Land, die einen eigenen Umweltmanager engagierte und gemeinsam mit Entwicklungsorganisationen wie der US-amerikanischen USAID und der Regierung Sozialprojekte kofinanzierte. Dazu gehörte der Bau einer Siedlung für Familien, die aufgrund von Hurrikanen ihre Häuser verloren hatten.

Insgesamt gibt es heute in der Dominikanischen Republik etwa 65.000 Hotelzimmer, von denen etwa die Hälfte gemeinsam mit ausländischen, hauptsächlich spanischen Investoren finanziert wurde. Deren Gesamtinvestitionen von mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar sind der mit Abstand größte Teil der wichtigen ausländischen Direktinvestitionen in diesem ansonsten mit Rohstoffen kaum ausgestatteten Karibikstaat. Wenn man bedenkt, dass Hotel- und Tourismusinvestitionen in mindestens ähnlicher Höhe aus einheimischem Kapital getätigt wurden, belegt dies, dass der Tourismus auch als eines der wenigen interessanten nationalen Investitionsmöglichkeiten der ansonsten in vielen Entwicklungsländern notorischen Kapitalflucht entgegenwirkt.

Allerdings hat der Tourismus in der Dominikanischen Republik auch seine Risiken und Schattenseiten. Diese werden besonders deutlich, wenn es aufgrund internationaler Entwicklungen in Kombination mit dem stetigen Ausbau des Hotelangebots zu Einbrüchen in der Nachfrage kommt. Dies war erstmalig in den 1990er Jahren geschehen, als eine Abwärtsspirale bei den Preisen, angefacht von Billig-Reiseveranstaltern, zu Angeboten wie "1 Woche All-Inclusive inklusive Flug für 500 DM" führten. Als Konsequenz wurde ab Mitte der 1990er Jahre versucht, sowohl Qualität als auch Preise anzuheben und auf einem für alle (einschließlich der davon abhängigen Mitarbeiter) akzeptablen Niveau zu halten.

Die aktuelle Wirtschaftskrise in allen wichtigen Quellmärkten (den Ländern, aus denen die meisten Touristen stammen) hat auch für die Dominikanische Republik zu Rückgängen geführt. Dies auch deshalb, weil das Land weiterhin im Wesentlichen nur auf eine Zielgruppe, die der All-Inclusive-Strandurlauber, ausgerichtet ist. Und wenn dies nur über niedrigere Preise geht, schlägt sich das bei den Arbeitsbedingungen und der Entlohnung der Mitarbeiter nieder. Denn bei den kontinuierlich steigenden Energiekosten sind Einsparungen in diesem ebenso kostenintensiven Bereich nur durch Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien möglich, die in Zeiten niedriger Hotelauslastung und damit knappen Geldes nicht möglich sind.

Tourismusentwicklung auf der Basis von All-Inclusive: Fluch oder Segen?

In der Karibik ist All-Inclusive-Tourismus Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre auf Jamaika entstanden. Aufgrund der politischen Instabilität, Unsicherheit und Gewalt war der Tourismus dort weitgehend zum Erliegen gekommen. Jamaikanische Unternehmer wie Gordon Steward, der Gründer der All-Inclusive-Hotelgruppe Sandals, übernahmen staatliche Hotels. Auf der Suche nach einem markt- und tragfähigen Tourismuskonzept griffen sie das vom Club Mediterranée seit den 1960er Jahren in Europa praktizierte Konzept auf, den Gästen in der Hotelanlage zu einem relativ teuren Inklusivpreis alles zu bieten, was sie für ihren Urlaub brauchen - vor allem, weil ein Verlassen der Anlage aufgrund der Sicherheitslage nicht ratsam war.

Den All-Inclusive-Boom lösten dann allerdings in erster Linie die Kunden speziell der Pauschalreiseveranstalter aus, die das All-Inclusive-Konzept so hervorragend angenommen haben, dass heute kaum ein Ferienziel mehr daran vorbei kommt. Denn es erfüllt zwei der wichtigsten Ansprüche vieler Reisender: im Urlaub, selbst in bis dahin unbekannten und fernen Ländern, einen sicheren, kontrollierten Raum zu haben, und eine größere Vorausberechenbarkeit des Gesamtreisepreises. Beide Entscheidungskriterien sind speziell für Familien wichtig, wo die Eltern durch den sicheren Raum und die Rundum-Betreuung für die Kinder entlastet werden.

Als nach Jahren weitgehender Abstinenz die deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeit sich nach der Jahrtausendwende wieder dem Thema Tourismusentwicklung näherte, gab es keine aktuellen Untersuchungen zu den positiven und negativen Wirkungen, den Chancen und Risiken des Tourismus in all seinen Formen einschließlich großer Hotelentwicklungen. Daher begann die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zunächst mit Eigenmitteln und später im Rahmen des Sektorvorhabens Tourismus und nachhaltige Entwicklung mit Situations- und Wirkungsanalysen verschiedener Tourismusformen einschließlich des All-Inclusive-Tourismus in der Karibik.

Von 2003 bis 2006 wurden insgesamt acht Anlagen in der Karibik und Zentralamerika untersucht, davon fünf in der Dominikanischen Republik. Der Fokus dieser Studien lag auf den wirtschaftlichen Wirkungen und insbesondere den Beiträgen dieser Form des Massentourismus zur Armutsminderung und nachhaltigen Entwicklung.[2] Dazu wurden sowohl die Daten über die Zulieferung, die Lohnsummen und andere Ausgaben der Hotels analysiert als auch Tiefeninterviews mit einer repräsentativen Auswahl von etwa fünf Prozent der Mitarbeiter, meist aus den einfachen bis mittleren Tätigkeitsniveaus, geführt. Die überraschend positiven Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

All-Inclusive-Produkte erzeugen durch ihre höheren Ansprüche an den Service (Stichwort: 24 Stunden Rundum-Betreuung) in der Regel 30 bis 50 Prozent mehr Arbeitsplätze als vergleichbare Hotels ohne All-Inclusive-Angebot. Zwar durchaus verbesserungswürdig, doch entsprechen die Arbeitsbedingungen nicht dem von tourismuskritischen Nichtregierungsorganisationen gerne gezeichneten Bild einer extremen Überausbeutung der Menschen bei Hungerlöhnen.[3] Im Gegenteil, gerade den Angestellten höherwertiger Anlagen (Hotels ab vier Sterne) geht es im Vergleich zu alternativen Arbeitsmöglichkeiten bei ihrem (niedrigen) Bildungsstand besser, und das erzielte Einkommen ermöglicht die Deckung der Grundbedürfnisse. Die Arbeit in einem All-Inclusive-Resort bedeutet in der Regel einen entscheidenden Schritt aus der Armut. Darüber hinaus gibt es durch die starke Hierarchisierung der Arbeitsniveaus in der Hotellerie im Vergleich zu vielen anderen Jobs (wie Fließbandarbeit in der Textilindustrie oder Landarbeit) bessere Aufstiegsmöglichkeiten.

Der zweite wichtige Bereich, in dem All-Inclusive-Resorts stärker zur Armutsminderung beitragen als "normale" Hotels, ist der Zukauf von Agrarprodukten und Getränken. Die üppigen Buffets und die 24 Stunden lange Verfügbarkeit von Essen und Getränken führen zu einem deutlich höheren Pro-Kopf-Konsum der Gäste, der sich auch in den enormen Einkaufsmengen niederschlägt: Die All-Inclusive-Anlage Coral Canoa in Bayahibe mit 532 Zimmern kaufte beispielsweise im Jahr 2005 18 Tonnen Fleisch und Wurst für 650.000 US-Dollar, davon 90 Prozent für 584.000 US-Dollar aus einheimischer Produktion. Die in derselben Anlage jährlich konsumierten 55 Tonnen Gemüse und Obst im Wert von 333.000 US-Dollar kamen sogar zu fast 100 Prozent aus einheimischer Produktion. Damit beträgt der Beitrag, den ein solches All-Inclusive-Hotel mit 500 Zimmern in der Dominikanischen Republik durch Löhne und Zukäufe zur Armutsminderung leisten kann, mindestens 2 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Doch der All-Inclusive-Boom in der Dominikanischen Republik erzeugt nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer. Dazu zählen in erster Linie Restaurants und Bars, insbesondere dort, wo es vor dem Beginn dieses Booms bereits einen etablierten "normalen" Tourismus mit kleinen und mittleren Hotels und Restaurants gab. Andere Verlierer sind beispielsweise Taxifahrer, weil All-Inclusive-Gäste die meiste Zeit im Resort verbringen. Auch ihr Transport vom Flughafen zum Hotel ist inklusive und erfolgt meist mit den eigenen Bussen des Reiseveranstalters.

In der Gesamtbilanz scheinen jedoch die Gewinner zu überwiegen, wie folgendes Beispiel zeigt: In einer der wenigen früheren Untersuchungen zu den Wirkungen von All-Inclusive-Tourismus in der Dominikanischen Republik wurde festgestellt, dass in Puerto Plata nach dem Aufkommen des All-Inclusive-Booms fünf von elf Restaurants schließen mussten. Wenn dort jeweils zehn Arbeitsplätze verloren gingen, traf die Arbeitslosigkeit mindestens 50 Personen. Wenn ein einziges Hotel mit etwa 300 Zimmern von normaler Bewirtschaftung auf All-Inclusive wechselt, entstehen dort bis zu 100 neue Arbeitsplätze, was die Verluste von Arbeitsplätzen bei den Restaurants oder Taxifahrern mehr als kompensiert. Auch das gängige Vorurteil gegenüber den vertikal integrierten Reiseveranstaltern, dass diese durch ihre Monopolstellung bei Ausflügen ihrer Gäste einheimische Anbieter vom Geschäft ausschließen, ist bei genauem Hinsehen oftmals nicht haltbar. Schließlich werden auch die von diesen Reiseveranstaltern eingestellten Mitarbeiter bezahlt; die Gäste werden bei Ausflügen in einheimische Restaurants geführt. Damit profitieren auch einheimische Dienstleister von den Einnahmen aus den Ausflügen von All-Inclusive-Gästen.

Der andere wichtige Kritikpunkt, dass nämlich sowohl die All-Inclusive-Resorts als auch die Reiseveranstalter davon abraten oder sogar ausdrücklich davor warnen, die Anlagen zu verlassen und andere als die wenigen dort angebotenen Ausflüge zu unternehmen, kann teilweise bestätigt werden. Hintergrund für diese Warnhinweise ist eine versicherungsrechtliche Frage: Wer ist dafür verantwortlich, wenn sich Pauschalreisende bei einem Ausflug, den sie in ihrem Hotel gebucht haben, das Bein brechen, sich den Magen verderben, überfallen oder von einer Giftschlange gebissen werden? Denn gerade bei Pauschalreisen ist aufgrund der speziellen Verantwortung des Reiseveranstalters für die Gesamtreise das Risiko von Reklamationen der Gäste besonders hoch.

Was kann Haiti von den Erfahrungen der Dominikanischen Republik lernen?

Zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti gibt es nicht nur bei den naturräumlichen Voraussetzungen für Tourismusentwicklung Ähnlichkeiten, sondern auch bei wichtigen Rahmenbedingungen. Als erstes ist das Thema Sicherheit zu nennen, ohne das an keinerlei Tourismusentwicklung in Haiti - weder an Hotels am Strand noch an Tourismus in Gemeinden - zu denken ist. Da es unrealistisch ist, zu warten, bis die Sicherheitslage sich im ganzen Land so weit verbessert hat, wie es eine "normale" touristische Entwicklung braucht, kann es hier nur lokale Lösungen in begrenzten und kontrollierten Räumen geben.

Das Paradebeispiel dafür ist die von Royal Caribbean gepachtete Enklave Labadie, die trotz aller Unruhen und Rückschläge seit fast 25 Jahren mit wenigen Unterbrechungen die größte touristische Einnahmequelle und der größte touristische Arbeitgeber des Landes ist. 300 Arbeitsplätze gibt es direkt und 200 durch die Zulieferungen und den Verkauf von Souvenirs und anderen Produkten an die Passagiere bei ihren Landgängen. Außerdem werden je Passagier sechs US-Dollar an die Regierung als Landegebühr gezahlt, was bei 250.000 bis 350.000 Passagieren jährliche Einnahmen von 1,5 bis 2,1 Millionen US-Dollar einbringt.

Auch Hotels, die weitaus mehr Einnahmen und ökonomische Beiträge bringen als Kreuzfahrttourismus, können in Haiti nur in solchen Enklaven entstehen, die den Gästen sichere Räume bieten. Hier ist das All-Inclusive-Versorgungskonzept zumindest in den ersten Jahren ebenso zwingend geboten wie in Punta Cana. An der menschenleeren Küste der Provinz Altagracia gab es schlicht keinerlei Restaurant- oder Unterhaltungsangebot, weshalb alles im oder vom Hotel all-inclusive geboten werden musste.

In Haiti sollte diese Einstiegsphase in den Tourismus nur eine Durchgangsperiode zu einer Diversifizierung der Angebote in Richtung eines "Country-Inclusive"-Konzepts sein und das All-Inclusive nicht wie in der Dominikanischen Republik zum praktisch alleine tragenden Tourismusmodell werden, da dies die Gefahr einer einseitigen Abhängigkeit von großen Reiseveranstaltern birgt. Allerdings geht das erst, wenn auch außerhalb der geschützten Resorts ausreichende Standards an Sicherheit, Hygiene und Servicequalität geboten werden, und wenn die wenigen interessanten Attraktionen im Lande als komplementäre Produkte vermarktbar sind. Dann haben auch andere Unterkunftsformen und Reisearten mit stärkerer lokaler Beteiligung eine Chance, und der Tourismus kann seine Enklaven an der Küste verlassen.

Die zweite Grundvoraussetzung für möglichst hohe Beiträge eines sich entwickelnden Tourismus zur lokalen Wirtschaft und Armutsminderung ist der Aufbau und die Qualifizierung lokaler Erzeugung von Produkten, die in Hotels und im Tourismus gebraucht beziehungsweise gekauft werden. Das Spektrum reicht von der Fülle an Agrarprodukten und Lebensmitteln bis hin zu Hygiene- und Kosmetikartikeln, Textilien, Möbeln und der ganzen Palette von Andenken. Dazu bedarf es aber einer wirksamen ökologischen Erholung des Landes und insbesondere seines durch unangepasste Bewirtschaftungsformen stark übernutzten und an vielen Stellen zerstörten ländlichen Raumes.

Hier ist auch das Problem der Konkurrenz der lokalen Märkte um Lebensmittel mit möglichen Abnehmern aus Hotellerie und Tourismus zu beachten. Denn derzeit kann das Land den Bedarf seiner neun Millionen Einwohner nicht aus der Eigenerzeugung decken und ist stark von Nahrungsmittelimporten abhängig. Allerdings sollte es durch ein konsequentes und flächendeckendes agro-ökologisches Erholungsprogramm möglich sein, nicht nur die Basisversorgung wieder herzustellen, sondern auch Märkte wie den Tourismus zumindest teilweise zu bedienen. Denn wenn, wie im Falle des Kreuzfahrttourismus, die Ausgaben für Lebensmittel nicht im Land bleiben, bleibt eine große Chance des Tourismus, zur Armutsminderung im ländlichen Raum beizutragen, ungenutzt. Dies belegen eindrucksvoll die bereits genannten Zahlen des Hotelbeispiels Coral Canoa in der Dominikanischen Republik: Wenn beispielsweise von den Ausgaben für Früchte und Gemüse in Höhe von 333.000 US-Dollar 50 Prozent von einheimischen Kleinbauern kommen, so kann alleine dies mehr als 100 Familien mehr als 100 US-Dollar Monatseinkommen verschaffen und sie damit dauerhaft aus der Armut holen. Bei anderen Produkten, insbesondere Souvenirs wie Kunsthandwerk, Textilien oder Gemälden sind die Ausgangsvoraussetzungen für lokale Wertschöpfung in Haiti wesentlich besser. Denn bereits jetzt werden millionenfach in Haiti beziehungsweise von Haitianern hergestellte Souvenirs in der Dominikanischen Republik verkauft.

Die dritte Grundvoraussetzung für Armutsminderung durch Tourismus in Haiti ist ein ausreichendes Niveau an Qualifikationen bei lokalen Interessenten an Arbeitsplätzen im Tourismussektor. Denn wenn die Hotels und andere Tourismusunternehmen ihre Arbeitsplätze nicht mit lokalen Bewerbern besetzen können, weil diese nicht ausreichend qualifiziert sind, führt dies wiederum zu Geldabflüssen in die Hauptstadt, die Nachbarländer oder gar zu aus dem Ausland und anderen Regionen angeworbenen Arbeitskräften. Hier sind die Voraussetzungen insofern nicht schlecht, als bereits jetzt Tausende Haitianer in Hotels in der Dominikanischen Republik arbeiten, unter anderem aufgrund ihrer Französischkenntnisse, die vor allem angesichts der vielen Gäste aus frankophonen Ländern wie Kanada und Frankreich von Vorteil sind. Eine sinnvolle Rückführung dieser erfahrenen Servicekräfte als Nukleus eines qualifizierten Arbeitsmarktes im Tourismus und ihr Einsatz als Multiplikatoren für die Qualifizierung unerfahrener lokaler Arbeitssuchender, vor allem Jugendlicher, wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Die vierte erforderliche Rahmenbedingung für nachhaltigen Tourismus ist die Schaffung einer "Kultur des Tourismus" die in beide Richtungen wirksam wird: Zum einen sollten die Besucher sich möglichst überall willkommen fühlen und entsprechend behandelt werden. Das ist angesichts der extremen Misere und den damit einhergehenden sozialen und politischen Verwerfungen in der haitianischen Gesellschaft ein schwer erreichbares Ziel. Positiv dazu beitragen kann die Tatsache, dass viele Haitianer trotz der wiederholten Schicksalsschläge ihre positive und freundliche Grundhaltung zum Leben und zu Fremden nicht verloren haben. Umgekehrt bedarf es natürlich auch einer entsprechenden Bereitschaft der Reisenden nach Haiti, ebenso offen und freundlich den Einheimischen zu begegnen, und diese nicht nur, wie in vielen All-Inclusive-Hotels in der Dominikanischen Republik, als Teil des Service zu behandeln - was oft nur dann unterbrochen wird, wenn es zur Merengue-Tanzstunde kommt und plötzlich alle Kellnerinnen und Kellner mittanzen.

Wenn in Haiti die für Touristen besonders interessanten kulturellen Aspekte wie Voodoo in einem angemessenen Rahmen dargeboten werden, kann dies sogar erheblich zu der geforderten Diversifizierung des Tourismusangebots beitragen. Darüber hinaus müssen wichtige Rahmenbedingungen für touristische Investitionen in Haiti stimmen wie Rechtssicherheit und die Möglichkeit, Land zu erwerben oder zu pachten, Kredite und Garantien für Investitionen oder die Möglichkeit, fehlende Einrichtungsgegenstände ohne große Verzögerungen durch Korruption und Bürokratie zu importieren.

Schritte für einen nachhaltigen touristischen Entwicklungsprozess

Ein erster Schritt in Richtung einer nachhaltigen touristischen Entwicklung in Haiti wäre es, zunächst die strandnahen Gebiete auszuwählen, wo die besten Voraussetzungen für Hotelinvestitionen gegeben sind. Dazu zählen neben den naturräumlichen Voraussetzungen und Attraktionspunkten vor allem das Interesse und die Bereitschaft der lokalen Bevölkerung und aller wichtigen Akteure, für die Tourismusentwicklung an einem Strang zu ziehen und gemeinsam die dafür erforderlichen Voraussetzungen wie Sicherheit - sowohl die persönliche als auch die für Investitionen - und Verfügbarkeit geeigneter Flächen und Grundstücke zu schaffen. Andererseits müssen auch die Investoren mit ebenso offenen Karten spielen und gemeinsam mit den lokalen Akteuren ein Konzept zur möglichst großen lokalen Beteiligung an den Arbeitsplätzen und den Zulieferketten entwickeln sowie bereit sein, in die Ausbildung der lokalen Bevölkerung zu investieren.

Ein solcher Sustainable Destination Process hat in Ansätzen bereits in Punta Cana und Bayahibe in der Dominikanischen Republik begonnen, wo im Dezember 2003 ein Sustainable Destination Roundtable mit allen wichtigen lokalen und nationalen Akteuren sowie den internationalen Reiseveranstaltern, die in der Tour Operators Initiative for Sustainable Tourism (TOI) organisiert sind, stattfand. Dies war eine gemeinsame Initiative der Tourismusabteilung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der GTZ mit der Punta Cana Group und der Hotelvereinigung von La Romana-Bayahibe als lokale Partner. Direktes Ergebnis war die Unterstützung der Kampagne für den Erhalt des Parque del Este durch die Reiseveranstalter ebenso wie Kurse für Bootsbetreiber für umweltverträglichere Ausflüge in dieses Schutzgebiet, besseres Umweltmanagement in den Hotels und die Unterstützung sozialer Projekte durch Reiseveranstalter.

Andere als prioritär identifizierte Maßnahmen wie die bessere Gemeindeorganisation und Abwassermanagement, insbesondere in den noch nicht offiziell erfassten "wilden" Ansiedlungen, oder die Einführung von Mülltrennung und Recycling konnten allerdings nicht umgesetzt werden. Der darin federführende öffentliche Sektor der Dominikanischen Republik konnte die dafür erforderlichen Mittel nicht bereitstellen - auch weil wichtige Entwicklungshilfegeber darin keine Priorität sahen. Ein nachhaltiger touristischer Entwicklungsprozess in Haiti muss deshalb auch und gerade die wichtigen Entwicklungshilfegeber einbinden und braucht sowohl deren Erfahrungen in nachhaltigen und partizipativen Entwicklungsprozessen als auch deren Kofinanzierung.

Fußnoten

1.
Zit. nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Punta_Cana (17.6.2010).
2.
Für Details siehe www.gtz.de/de/themen/uebergreifende-themen/11013.htm (28.6.2010).
3.
Vgl. dazu eher kritisch Christian Stock (Hrsg.), Trouble in Paradise, Informationszentrum Dritte Welt, Freiburg 1997.

Klaus Lengefeld

Zur Person

Klaus Lengefeld

Geb. 1955; Seniorberater für Tourismus und nachhaltige Entwicklung bei der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5, 65760 Eschborn. klaus.lengefeld@gtz.de


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