Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2010)

Nahost-Konflikt



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    Die Komplexität des Nahost-Konflikts setzt Bestreben, ihn zu regeln, enge Grenzen. Eine von allen Beteiligten akzeptierte Beilegung wird nur erreicht werden können, wenn die Konfliktparteien ihre Interessen ausreichend gewahrt sehen. Es gilt, das Sicherheitsbedürfnis Israels in Einklang zu bringen mit dem Bedürfnis der Palästinenser nach dem Aufbau einer funktionierenden Staatlichkeit und nationaler Identität.

    Asymmetrische Machtverhältnisse und die gesellschaftliche Polarisierung auf beiden Seiten erschweren eine Zwei-Staaten-Lösung. Hinzu kommt, dass der israelisch-palästinensische Kernkonflikt von weiteren Konfliktdimensionen überlagert wird. Sie sind eng miteinander verknüpft und werden sich nur lösen lassen, wenn der Konflikt in seiner gesamten Komplexität verstanden und bearbeitet wird.

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