Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 4/2010)

USA



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    Vor einem Jahr wurde Barack Obama als 44. US-Präsident vereidigt. Insbesondere in Europa wurde sein Wahlsieg offen bejubelt. Die Dynamik, mit der er viele drängende Probleme schon bald auf die politische Agenda hob, schien die übertriebenen Hoffnungen in seine Person zu rechtfertigen. Doch das "Obama-Fieber" hat sich inzwischen deutlich abgekühlt, vor allem in den USA selbst. Dabei wird übersehen, dass auch ein US-Präsident nicht in der Lage ist, die Geschicke der heutigen multipolaren Welt allein zu bestimmen. Ohne Kooperation mit den anderen aufstrebenden Mächten wird sich keines der globalen Probleme lösen lassen. Und auch innenpolitisch ist Obamas Handlungsspielraum begrenzt.

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