Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1/2010)

Südafrika



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    Nach dem Ende der Apartheid verkündete der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu zuversichtlich den Aufbau einer Rainbow Nation. Diese Metapher sollte das harmonische Miteinander der Ethnien, Stämme und Kulturen symbolisieren, welches er und viele andere sich für das Land am Kap der Guten Hoffnung wünschten. Doch der Glanz des Regenbogens ist mittlerweile stark verblasst. Zwar genießt Südafrika dank seiner wirtschaftlichen Kraft den Status einer Regionalmacht im südlichen Afrika, aber im Inneren ist es geplagt von hoher Kriminalität und wachsender sozialer Ungleichheit, die sich mitunter in Fremdenfeindlichkeit entlädt. Kann die bevorstehende Fußball-WM zur Lösung der Probleme beitragen?

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