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7.9.2011

Geschlechter-
beziehungen im (Post-)Sozialismus

Vom Transformationsprozess waren auch die Geschlechterbeziehungen betroffen. Setzte die kommunistische Ideologie auf die Eingliederung der Frauen in die Erwerbsbevölkerung, so kam es nach 1990 zu einer Renaissance der Häuslichkeit.

Einleitung

Das erste Gesetz, das nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus in Rumänien verabschiedet wurde, hob das Verbot von Abtreibungen auf und modifizierte damit ein Gesetz, das seit den 1960er Jahren in Kraft war. Dieses symbolisierte die strikte staatliche Kontrolle über den weiblichen Körper und kann auch als Sinnbild für Nicolae Ceauescus Wunsch gesehen werden, die weibliche Fruchtbarkeit in den Dienst des nation building zu stellen. Die Hast, mit der die Neufassung des Abtreibungsrechts unternommen wurde, weist darauf hin, dass die Politik und die Gesetzgebung, die sich mit den Geschlechterbeziehungen befassen, ganz wesentlich zum Verständnis des Transformationsprozesses post-sozialistischer Gesellschaften beitragen.[1]

Dieser Artikel untersucht, welchen Veränderungen das Leben der Frauen in Mittel- und Osteuropa nach 1990 unterlag, und dies in zwei Bereichen des Alltagslebens: im Haushalt und in der Lohnarbeit. Diese Bereiche und ihre Schnittflächen spielen eine wesentliche Rolle nicht nur für die Ausbildung der Identität eines Menschen, sondern auch für Wohlergehen und wirtschaftliche Sicherheit. Deshalb sollte eine nähere Untersuchung dieser Bereiche die Frage erhellen können, in welcher Weise der Prozess des Übergangs zu Marktwirtschaft und Demokratie die Geschlechterbeziehungen neu formte; aber auch über den Einfluss bereits existierender geschlechterspezifischer Praktiken und über Ideen zum Transformationsprozess selbst sollte Neues zu erfahren sein. Ich beginne mit einem kurzen Überblick über das Erbe der Vergangenheit, der den Rahmen abstecken soll für die darauf folgenden Abschnitte, in denen es um das Wiedererstarken der Häuslichkeit gehen wird sowie um deren Einfluss auf die weibliche Lohnarbeit in den Ländern des ehemaligen Ostblocks.

Kommunistisches Erbe

Die Emanzipation der Frau galt als Schlüsselelement des von kommunistischen Parteifunktionären unternommenen Modernisierungsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Konzept hatte seine ideologischen Wurzeln in den Werken Friedrich Engels, der meinte, dass die Unterordnung der Frau ein konstituierendes Element des Kapitalismus und daher zu eliminieren sei. Er ging davon aus, dass die Unterdrückung der Frauen in der Familie der Markstein der Geschlechterungleichheit sei und nur dadurch überwunden werden könne, dass Frauen durch die Aufnahme bezahlter Tätigkeit finanziell unabhängig würden. Dadurch würden sie auch politisches Bewusstsein entwickeln und sich in das internationale Proletariat einreihen.

Engels Vision der weiblichen Emanzipation wurde von den kommunistischen Parteifunktionären genauestens befolgt. Überall dort, wo die kommunistischen Parteien in den mittel- und osteuropäischen Staaten an die Macht gekommen waren, traten die Frauen nach kurzer Zeit der Erwerbsbevölkerung bei. Dies verdient nicht nur aufgrund der Schnelligkeit Beachtung, mit der sich dieser Prozess vollzog, sondern auch deshalb, weil es in einem scharfen Kontrast zu den Entwicklungen in Westeuropa geschah, wo diese Periode als Blütezeit der traditionellen Rollenaufteilung zwischen der Mutter am Herd und dem Vater als Alleinversorger gilt. Abgesehen vom ideologischen Bekenntnis zu Engels, von Lenin in praktische Politik übertragen, sahen die Kommunisten die Eingliederung der Frauen in die Erwerbsbevölkerung als Mittel, die Produktivität in einer sich industrialisierenden Wirtschaft zu erhöhen, die nach einem möglichst großen Quantum an Arbeitskraft verlangte. Zudem gelangten Frauen, die eine Erwerbstätigkeit aufnahmen, unter die direkte Kontrolle des Staates, und waren so dem entzogen, was als patriarchale Herrschaft innerhalb ihrer Familien angesehen wurde.

Eine Reihe von Methoden - einige aufdringlicher, andere weniger - wurde eingesetzt, um Frauen zur Aufnahme bezahlter Tätigkeiten zu bewegen. Hierzu gehörten Informationskampagnen ebenso wie Parteipublikationen und wiederholte Besuche von Sachbearbeitern, die Frauen dazu ermunterten, sich per Unterschrift zur Aufnahme einer bezahlten Tätigkeit zu verpflichten. Am entscheidendsten jedoch dürfte gewesen sein, dass die Gewährung von Sozialleistungen an die Ausübung einer Erwerbstätigkeit geknüpft wurde und dass das Lohnniveau so weit gesenkt wurde, dass es den meisten Männern unmöglich gemacht wurde, einen Haushalt allein zu versorgen. Für etwa ein Drittel der Frauen bedeutete dies keinen grundlegenden Wandel, waren sie doch schon zuvor berufstätig. Einer anderen, etwa gleich großen Gruppe von Frauen gelang es, sich von der Lohntätigkeit fernzuhalten, weil sie über andere Versorgungsquellen verfügten, vor allem familiären. Für eine letzte Gruppe schließlich aber, Frauen aus der unteren bis oberen Mittelschicht, die in der Erwartung aufgewachsen waren, niemals einer bezahlten Tätigkeit nachgehen zu müssen, bedeutete dies einen radikalen Einschnitt im Vergleich zu ihren bisherigen Lebensbedingungen und Erwartungen.

Vor einigen Jahren führte ich eine Reihe von Interviews mit diesen Frauen, um mehr darüber zu erfahren, wie es war, in den 1950er Jahren eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Erwartungsgemäß variierten ihre Erfahrungen sehr stark, jedoch überraschte mich, in wie vielen dieser Gespräche davon die Rede war, wie sehr die Frauen die Zusammenarbeit mit den Kollegen und den Erfolg im Beruf genossen, mit wie viel Stolz sie ihre Bildung und ihre Sprachkenntnisse präsentierten, einzigartige Errungenschaften der sozialistischen Arbeitswelt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Offensichtlich enthielt der erzwungene Eintritt in die Berufstätigkeit für viele Frauen in der Frühphase des Nachkriegs-Kommunismus tatsächlich einige emanzipatorische Elemente.

Dabei kann das Gesamtergebnis des staatssozialistischen Emanzipationsprojekts bestenfalls als durchwachsen bezeichnet werden. Auf der gesetzgeberischen Ebene wurden in den frühen 1950er Jahren einige revolutionäre Änderungen durchgeführt.[2] Die Verfassung kommunistischer Gesellschaften garantierte Frauen wie Männern Gleichheit in allen Bereichen, wozu auch der Zugang zur Erwerbsarbeit und der Anspruch auf Sozialleistungen gehörten. In den meisten Ländern wurden in diesen Jahren Frauen innerhalb der Ehe der gleiche Status zuerkannt wie den Männern - ein zu dieser Zeit neues Konzept, mussten doch in den westeuropäischen Ländern die Frauen noch ihre Ehemänner um Erlaubnis bitten, wenn sie eine bezahlte Tätigkeit aufnehmen wollten und genossen, zumindest in manchen Ländern, in der Ehe auch nicht die gleichen Eigentumsrechte wie ihre Männer. Kommunistische Parteifunktionäre richteten Kinderkrippen in Fabriken ein und Arbeitspausen, in denen junge Mütter ihre Kinder stillen konnten. Frauen wurden ermutigt, in Bildungsinstitutionen einzutreten, und in Universitäten und Technischen Hochschulen wurden Frauenquoten eingeführt. In den späten 1970er Jahren hatten Frauen in Mittel- und Osteuropa den gleichen Bildungsstand wie Männer und die meisten von ihnen gingen einer lebenslangen Vollzeitbeschäftigung nach.

Es ist von Bedeutung, dass in den späten 1960er Jahren in allen Ländern Mittel- und Osteuropas die Elternzeitregelungen ausgeweitet wurden; hiermit sollte nicht nur dem Geburtenrückgang begegnet werden, sondern auch dem Überangebot an Arbeitskräften vor dem Hintergrund eines verlangsamten Wachstums in den sozialistischen Volkswirtschaften.[3] Diese neuen Regelungen bewegten Frauen dazu, ihre Arbeit nach der Entbindung für unterschiedlich lange Zeitspannen nicht wieder aufzunehmen; bis zu drei Jahren konnten diese Zeitspannen in einigen Ländern dauern.[4] Nach dieser Zeit war es leicht, den unterbrochenen Job wieder aufzunehmen und den Arbeitgebern, die ja nicht aus Profitinteresse handelten, fiel es nicht schwer, auf die Bedürfnisse der jungen Mütter Rücksicht zu nehmen. Als Folge übertraf der Anteil von Frauen in höheren Angestelltenpositionen ab den 1980er Jahren den der Frauen in Westeuropa und der Zugang der mittel- und osteuropäischen Frauen zu unteren bis mittleren Managementpositionen erwies sich als leichter als der ihrer westlichen Geschlechtsgenossinnen.

Nur halbherzige Anstrengungen unternahmen die kommunistischen Parteifunktionäre, um häusliche Verantwortlichkeiten neu zu verteilen. Die Politik der großzügigen Elternzeiten zielte auf die Frauen; bis zu den späten 1980er Jahren war es den Männern in den meisten mittel- und osteuropäischen Ländern noch nicht einmal erlaubt, Elternzeit zu nehmen. Frauen wurden in der Gesellschaft des Staatssozialismus sowohl als Arbeiterinnen als auch als Mütter gesehen, während die Männer einfach Arbeiter blieben. Auch wenn mit der Mutterschaft nun weniger berufliche Nachteile verbunden waren als 20 Jahre zuvor, hatten einzig die Frauen die doppelte Last bezahlter und unbezahlter Arbeit voll und ganz zu tragen. In einigen Ländern, so zum Beispiel in Ungarn, übernahmen die Männer eine zusätzliche Schicht in der informellen "zweiten" Wirtschaft, während die Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmerten. Wenn sich dadurch auch die Arbeitsstunden der Frauen reduzierten, so verminderte es für die Frauen doch nicht die Last der häuslichen Arbeit und trug so sogar zu einer Verstärkung der hochgradig geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung bei.

Der gleichen Logik folgend wurde auch die Frage der Segregation des Arbeitsmarktes von den sozialistischen Politikern nicht als Problem gesehen und entsprechend angegangen. Während noch in den 1950er Jahren Anstrengungen unternommen wurden, Männern und Frauen die "gleichen" Arbeitsmöglichkeiten garantieren zu können, wurde diese Idee später modifiziert: "Ähnlich" sollten die Arbeitsmöglichkeiten nun sein. In den 1970er Jahren ersetzte man das bekannte Bild der Traktor fahrenden Frau durch Bilder fleißiger weiblicher Angestellter und Lehrerinnen. Zwar waren diese Jobs schlechter bezahlt als typisch männliche Berufe, doch waren es Jobs, die weiblichen Bedürfnissen nach Karrierepausen und Auszeiten für Kinderbetreuung und Urlaub entgegenkamen.[5] Hinzu kam, dass eine ganze Reihe von Problemen unter dem Staatssozialismus in Politik und Gesellschaft schlicht nicht diskutiert werden durften. Während Abtreibungen seit Mitte der 1950er Jahre in den meisten sozialistischen Ländern (außer in Rumänien) legal waren, spielten andere, die körperliche Integrität von Frauen betreffende Fragen - also etwa häusliche Gewalt, Vergewaltigung oder nicht dem Mainstream entsprechendes sexuelles Verhalten - in der staatssozialistischen Politik oder in den staatlich kontrollierten Medien keine Rolle.

Dennoch lässt sich sagen, dass die meisten Frauen im Staatssozialismus einen bedeutenden Zugewinn an Lebensqualität genossen und dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern zumindest in der Sphäre der bezahlten Arbeit vermindert wurde. Und doch gab es Gruppen von Frauen, die von diesem Emanzipationsprojekt nicht im gleichen Maß profitieren konnten. Angehörige ethnischer Minderheiten (etwa weibliche Roma) waren so gut wie gar nicht in den Arbeitsmarkt integriert und ihr Zugang zur höheren Bildung erwies sich oft als unzureichend. Die Sozialversorgung - sowohl in Bezug auf die Qualität wie auf ihre Verfügbarkeit - war in ländlichen Gebieten durchweg dürftig, so dass sich das Leben von Frauen auf dem Land erheblich von dem der Frauen in städtischen Gebieten unterschied.

Insgesamt wuchs so eine Generation gut ausgebildeter Frauen in der Erwartung auf, mit einer Vollzeitbeschäftigung in beträchtlichem Umfang zum Familieneinkommen beizutragen. In den kapitalistischen Ländern war es den Frauen möglich, in den Arbeitsmarkt einzutreten, solange sie einem männlichen Karrierepfad folgten, was meist bedeutete, sich ausschließlich dem Job zu widmen und auf Schwangerschaften entweder zu verzichten oder sie zumindest zu verschieben. Im staatssozialistischen Mittel- und Osteuropa konnten Frauen - selbst wenn sie weiterhin häusliche Arbeiten übernahmen - Positionen im unteren bis mittleren Management erreichen, auch wenn viele Jobs nur den Männern vorbehalten waren. Sie wurden als arbeitende Mütter gesehen, und auch wenn ihre Mutterschaft einige potentiell lukrative Jobchancen ausschloss, blieb ihnen doch eine Reihe anderer Berufe zugänglich. Gleichzeitig aber bedeutete die weibliche Doppelrolle auch eine hohe Arbeitsbelastung mit vielen Stunden am Arbeitsplatz und im Haushalt, was dazu führte, dass das Modell der einfachen Arbeitsbelastung einer westlichen Hausfrau aus der Mittelklasse schon vor dem Fall des "Eisernen Vorhangs" auf viele sehr attraktiv wirken musste.

Demokratisierung und Ökonomisierung

Nach 1989 änderte sich das Leben von Männern und Frauen grundlegend. Sichere, lebenslange Jobs verschwanden über Nacht und Millionen wurden arbeitslos. Während im Mittel- und Osteuropa der späten 1980er Jahre zwischen 70 und 75 Prozent der Frauen im arbeitsfähigen Alter erwerbstätig waren, schwankt die Erwerbsrate von Frauen zwei Jahrzehnte später zwischen 50 Prozent in Ungarn und 60 Prozent in Slowenien.[6] Auf das Chaos und die Krisen der frühen 1990er Jahre folgte in allen Ländern der Region ein gewisses Maß an wirtschaftlicher Entwicklung, doch die Jobs, die in den aufstrebenden kapitalistischen Ökonomien geschaffen wurden, waren bei längerer Arbeitsdauer oft schlechter bezahlt und boten andere Arten von beruflichen Vergünstigungen: Mobiltelefone für Managementangehörige statt hauseigener Kinderkrippen und Firmenwagen statt Angeboten für Badeaufenthalte für alle Angestellten. Zur gleichen Zeit nahmen der reale Wert und die Qualität der Sozialleistungen ab, Altenheime wurden geschlossen, für die Nachmittagsbetreuung in der Schule wurden Gebühren erhoben und Familienbeihilfen und Elternzeiten wurden abgewertet. Die Ungleichheit zwischen den sozialen Schichten und Ethnien nahm ebenso zu wie die Zahl der Obdachlosen und Armen.

Diese Veränderungen betrafen Männer wie Frauen, jedoch in unterschiedlicher Weise. Anfang der 1990er Jahre sagten wissenschaftliche Arbeiten zur Frage der Geschlechterbeziehungen beim Übergang vom Staatssozialismus zum Kapitalismus voraus, dass es zu weitreichenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern kommen werde. Die Forscher vermuteten, dass Frauen schon per Definition gefährdetere Arbeitskräfte seien, da sie aufgrund ihrer Verantwortung im Haushalt von profitorientierten Arbeitgebern schneller entlassen würden.[7] Glücklicherweise haben sich diese Befürchtungen als übertrieben herausgestellt und die Geschlechterungerechtigkeit hat sich nicht in dem Maße vertieft wie erwartet. Dies lag zum Teil am anhaltenden Trend zur dienstleistungsorientierten Volkswirtschaft, der eine Reihe von Jobs geschaffen hat, die sich vor allem für Frauen zu eignen scheinen; zudem spielt auch das hohe Bildungsniveau und die Arbeitserfahrung der Frauen in der Region eine Rolle.

Rückkehr der Häuslichkeit

Frauen fiel der Löwenanteil an der unbezahlten Hausarbeit unter dem Staatssozialismus zu, unabhängig davon, ob sie eine Vollzeitstelle hatten oder nicht. Die Aufteilung der Arbeit hat sich nach 1989 nicht geändert, was bedeutet, dass es bei der freien Zeit, die Männern und Frauen jeweils zur Verfügung steht, eine große Kluft gibt. Studien zeigen, dass Frauen in postsozialistischen Ländern mehr Hausarbeit erledigen als die in westlichen Ländern, während die von Männern geleistete Hausarbeit in West und Ost in etwa gleich ist. In Polen, Ungarn oder Slowenien sind es vor allem Frauen, die die täglichen fünf Stunden an Betreuungsleistungen und Haushaltsarbeit leisten, während Frauen in Skandinavien weniger als vier, in Großbritannien und Deutschland vier Stunden und zehn Minuten aufwenden. In allen Ländern leisten Männer viel weniger unbezahlte Arbeit als Frauen (etwa zweieinhalb Stunden), doch sind hier keine vergleichbaren Schwankungen zwischen den Regionen zu verzeichnen, was bedeutet, dass die Geschlechterungleichheit bei der Aufteilung unbezahlter Arbeit in mittel- und osteuropäischen Ländern größer ist als in den westlichen. Diese geografische Differenz ist wahrscheinlich sowohl auf das geringere Niveau und die geringere Qualität der den Haushalten zur Verfügung stehenden Ausstattung und Ressourcen in den weniger entwickelten Regionen der EU zurückzuführen als auch auf die dort noch immer tief verwurzelte Überzeugung, dass die Hausarbeit letztlich zum Verantwortungsbereich der Frauen gehört.

Frauen und Männer haben in den postsozialistischen Gesellschaften konservativere Ansichten zum Verhältnis zwischen den Geschlechtern als sie in den westeuropäischen Staaten anzutreffen sind. Forscher werten diesen backlash als Reaktion auf die kommunistische Emanzipationsrhetorik, die letztlich zu einer insgesamt längeren Arbeitszeit von Frauen geführt hat und auch eher als oktroyiert denn von den Frauen selbst eingefordert angesehen wurde. In den frühen Jahren des Übergangs zur Marktwirtschaft war in den Medien und in politischen Kampagnen ein öffentlicher Diskurs zu vernehmen, der den häuslichen Bereich in der Verantwortung der Frauen sah und der forderte, bezahlte Jobs eher an Männer zu vergeben, um deren Rolle als Haupternährer der Familie zu stärken. Meinungsumfragen zeigen: Osteuropäer stimmen eher als Westeuropäer der Aussage zu, dass, wenn Jobs knapp sind, Männer als Erste eingestellt werden sollten; zugleich betonen sie, wie wichtig die Frauen für die Arbeit in der Familie und für die Kinder sind - und weniger wichtig, wenn es um bezahlte Arbeit geht.[8]

Es wäre zu einfach, hierin lediglich eine neue Form von Konservativismus sehen zu wollen, die erst nach oder gar als Folge des Übergangs zur Marktwirtschaft nach 1989 entstanden ist. Denn bei genauerer Betrachtung lassen sich die Ursprünge dieser Überzeugungen nur schwer datieren. Die vorhandenen Daten, so begrenzt sie auch sein mögen, zeigen zum Beispiel, dass ungarische Frauen diese Meinung schon während der 1980er Jahre vertraten, als die meisten von ihnen noch in Vollzeit auf dem bezahlten Arbeitsmarkt arbeiteten. Seitdem haben sich ihre Ansichten nur wenig geändert und befanden sich zur damaligen Zeit in Übereinstimmung mit jenen, die auch von Frauen im Westen geäußert wurden. Nur sind die Meinungen der Frauen in westlichen Ländern seitdem wesentlich liberaler geworden; sie betonen heute weit weniger die Rolle der Frau als Haushaltskraft als noch in den 1980er Jahren. Hierin liegt der wichtigste Grund dafür, dass im Jahr 2010 eine solch große Kluft bei den Meinungen zu den Geschlechterrollen zwischen Ost und West zu beobachten ist.

In der Summe hat sich also die ungleiche Verteilung der Arbeit zwischen Mann und Frau in Mittel- und Osteuropa seit dem Sturz der kommunistischen Regime nicht geändert, und es gibt auch keinen Beweis dafür, dass es eine signifikante Veränderung der Ansichten hinsichtlich der Rolle der Frau in der Gesellschaft gegeben hätte. Dies steht in scharfem Kontrast zu den Trends, die zur gleichen Zeit in Westeuropa - insbesondere, aber nicht ausschließlich in den nordischen Ländern - zu beobachten waren.

Frauen am Arbeitsmarkt

Ungeachtet ihrer konservativen Ansichten gingen in den frühen 1980er Jahren die meisten mittel- und osteuropäischen Frauen im arbeitsfähigen Alter einer bezahlten Arbeit in Vollzeit nach. Zur gleichen Zeit blieben die meisten westeuropäischen Frauen ähnlichen Alters dem Arbeitsmarkt fern. Damals war der Unterschied in Bezug auf das Leben der Frauen zwischen den beiden Teilen des Kontinents so groß wie noch nie im 20. Jahrhundert. Gerade als in den 1990er Jahren die Frauen Westeuropas in großer Zahl auf den Arbeitsmarkt drängten, waren die Frauen in Osteuropa gezwungen, diesen zu verlassen. Als Ergebnis sind die Arbeitslosenraten in beiden Teilen Europas vergleichbar. Diese Konvergenz verdankt sich jedoch zwei gegenläufigen Trends: einem drastischen Rückgang bei den osteuropäischen Frauen, die einer bezahlten Arbeit nachgehen, einerseits und einem allmählichem Anstieg bei den westeuropäischen Frauen andererseits.

Auch wenn es schwierig ist, die mittel- und osteuropäischen Länder als Ganzes zu behandeln, so lassen sich doch einige Daten festhalten: Es gibt signifikante Unterschiede in der Region, was den Anteil der Frauen am Arbeitsmarkt betrifft. Am niedrigsten liegt dieser Anteil in Ungarn und Polen (50 bis 55 Prozent), während in den baltischen Staaten und Slowenien eine Rate von über 60 Prozent zu verzeichnen ist. Damit liegen Ungarn und Polen im unteren Drittel der EU-Staaten, die baltischen Staaten im obersten Drittel.[9] Zugleich liegt der Anteil der Frauen am gesamten Arbeitsmarkt nicht weit unter dem im Westen zu beobachtenden: In vielen postsozialistischen Ländern sind die männlichen Erwerbstätigenquoten ähnlich niedrig. In Deutschland beispielsweise beträgt die Erwerbstätigenquote bei den Frauen 92 Prozent im Verhältnis zur gesamten Erwerbstätigenquote, im Durchschnitt aller 27 EU-Staaten liegt dieses Verhältnis bei 90 Prozent, in Estland bei 100 Prozent, in Ungarn bei 91 Prozent und in Polen bei 90 Prozent, was in diesem Bereich auf eine etwas größere Geschlechterungleichheit in Mittel- und Osteuropa im Vergleich zum EU-Durchschnitt hindeutet.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass im regulären Arbeitsmarkt der osteuropäischen Länder von Frauen weniger Arbeit verrichtet würde als dies im Westen der Fall ist. Vielmehr ist es so, dass in den osteuropäischen Ländern zwar weniger Frauen arbeiten, die aber, die es tun, eine höhere Stundenzahl aufweisen. Arbeit verteilt sich gleichmäßiger unter den Frauen der westeuropäischen Gesellschaften. 2010 arbeiteten 32 Prozent der westeuropäischen Frauen in Teilzeitstellen, während in keinem der zehn postsozialistischen EU-Länder dieser Wert auf über 15 Prozent stieg. Der höchste Anteil an Teilzeitarbeit ist mit fast 15 Prozent in Slowenien zu finden, während der niedrigste (weniger als 3 Prozent) in Bulgarien zu beobachten ist. In Deutschland liegt dieser Wert bei 46 Prozent und eine erstaunliche Rate von 76 Prozent in Teilzeit arbeitenden Frauen verzeichnen die Niederlande.[10] Dies lässt vermuten, dass es westeuropäischen Frauen leichter fällt, bezahlte Arbeit mit anderen Verpflichtungen zu vereinbaren (insbesondere mit dem Wunsch nach Kindern), während die osteuropäischen Frauen vor der Entscheidung stehen, eine Vollzeitstelle anzunehmen oder gar nicht zu arbeiten. Eine dritte Option, auf dem schwarzen Arbeitsmarkt in prekären Niedriglohnjobs zu arbeiten, ist ebenfalls weit verbreitet, doch sind nur wenig verlässliche Informationen zum Ausmaß der informellen Wirtschaft vorhanden, geschweige denn dazu, wie sich ihre geschlechterspezifische Ausdifferenzierung darstellt.

Es gibt es einige Gruppen von Frauen, in denen die Erwerbstätigenquote besonders niedrig ist und die Geschlechterungleichheit ebenfalls über dem Durchschnitt liegt. Zu diesen Gruppen gehören die älteren Frauen. Sehr viel mehr Frauen über 55 Jahren in den mittel- und osteuropäischen Staaten sind, im Vergleich zu Westeuropa, in Rente. Die Beschäftigungsquote der Frauen zwischen 55 und 64 Jahren lag in den EU 15-Staaten bei 41 Prozent, fügen wir jedoch die 12 neuen EU-Mitgliedsstaaten hinzu, ergibt sich für die EU 27-Staaten nur noch eine Rate von 38 Prozent für das Jahr 2010. Dies rührt zum Teil daher, dass zur Zeit des Staatssozialismus das Rentenalter für Frauen besonders niedrig gesetzt wurde, als Ausgleich für die Kindererziehung. Hinzu kam, dass in den frühen 1990er Jahren viele Frauen, die das Renteneintrittsalter noch nicht erreicht hatten, zur Frühverrentung oder zur Beantragung einer Berufsunfähigkeitsrente gezwungen waren, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Da die Renten niedrig sind und sehr viel mehr Frauen als Männer Renten beziehen, trägt auch dies in vielen Ländern zur Ungleichheit im Lebensstandard bei.

Während der Unterschied mit der Anhebung des Renteneintrittsalters und der Abschaffung der Frühverrentung allmählich verschwinden wird, ist der Anteil der Mütter am Arbeitsmarkt in vielen Staaten Mittel- und Osteuropas nach wie vor gering und zeigt keinerlei Anzeichen eines Anstiegs. Dies gilt jedoch nicht für alle Länder gleichermaßen: Insbesondere in den baltischen Staaten und Slowenien erfahren die Mütter bei der Integration in den Arbeitsmarkt keine größeren Nachteile. Mit ihrem Anteil von Müttern am Arbeitsmarkt bilden die mitteleuropäischen Staaten, vor allem Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik die Schlusslichter innerhalb der Europäischen Union. Während im Jahr 2008 in Deutschland mehr als 55 Prozent der Mütter von Kleinkindern berufstätig waren, lag dieser Anteil in Ungarn bei nur 15 Prozent, in der Tschechischen Republik bei 18 Prozent und in Estland bei 27 Prozent. Auch das andere Extrem sollte genannt werden: In Slowenien lag der Anteil bei 74 Prozent.[11] Erklärt werden kann dieser Befund durch unterschiedliche Regelungen bei der Elternzeit und eine unterschiedliche Verfügbarkeit von staatlichen Kinderbetreuungseinrichtungen, die ihrerseits die jeweiligen Prioritäten widerspiegeln, welche die Gesetzgeber wie auch die Gesellschaft insgesamt in Bezug auf die Rolle der Frau setzt. Unter dem Staatssozialismus garantierten großzügige Elternzeitregelungen einen kontinuierlichen Verbleib der Frauen am Arbeitsmarkt; viele dieser Regelungen erlaubten es den Frauen (oder ermutigten sie sogar), zu Hause zu bleiben und für eine Dauer von bis zu drei Jahren Elterngeld statt Lohn zu bekommen. Diese politische Linie wurde allgemein unterstützt und viele dieser Gesetze blieben auch über 1989 hinaus in Kraft. Im Gegensatz zu der Zeit des Staatssozialismus ist es bei einem kapitalistischen Arbeitsmarkt ein teures Unterfangen, für drei bis fünf Jahre infolge nicht berufstätig zu sein.

Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Forschungsprojekts wurde deutlich, mit welchen Strategien etwa Arbeitgeber im ungarischen Finanzsektor es vermeiden, Mütter anzustellen und zu befördern, da sie diese für zu kostenintensiv und unzuverlässig halten. Arbeitgeber - männliche wie weibliche - schienen überzeugt zu sein, dass sich Mütter an einem modernen Arbeitsplatz gegenüber Männern oder Nicht-Müttern nicht behaupten können. Auch wenn Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, aus der Elternzeit zurückkehrenden Frauen Stellen anzubieten, finden sie doch Wege, sicherzustellen, dass junge Mütter auf eine solche Rückkehr in den Beruf verzichten. Eine Strategie besteht in der "Neustrukturierung" der Abteilung, in der die Mutter vor ihrer Elternzeit gearbeitet hatte, was dem Unternehmen die rechtliche Möglichkeit gibt, ihr die Rückkehr ins Unternehmen zu verweigern. Eine weitere Methode ist es, ihr eine Stelle anzubieten, die weit unter ihrer Qualifikation liegt oder in weit entfernten Niederlassungen, was für junge Mütter in der Regel ebenfalls keine attraktive Option darstellt.

Die Belege für Diskriminierung, die wir fanden, bezogen sich weniger auf die Diskriminierung von Frauen im Allgemeinen, sondern von Müttern beziehungsweise von Frauen, bei denen mit einer baldigen Mutterschaft gerechnet wird, selbst wenn letztere behaupten, eine Schwangerschaft aufschieben zu wollen. Dass sie um die Unrechtmäßigkeit dieser Nachfragen wissen, hält die Arbeitgeber nicht davon ab, Frauen routinemäßig nach ihrem Familienstand und ihrem Familienwunsch zu fragen. Bejahen diese die Frage nach einem Kinderwunsch, werden sie ausgesondert; verweigern sie die Antwort, wird dies als verdächtig eingestuft. Verneinen sie hingegen jeglichen Wunsch nach Kindern, sind aber im gebärfähigen Alter, "nun, dann weiß ich, dass sie lügt und Lügner passen nicht in unser Unternehmen,"[12] wie einer der befragten Unternehmer sagte.

Neben den Müttern von Kleinkindern gibt es jedoch noch andere Gruppen von Frauen, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, in der Berufstätigkeit zu verbleiben. Wie bereits erwähnt, wurden weibliche Angehörige der Roma-Minderheit in den mittel- und osteuropäischen Ländern lange Zeit an den Rand der Gesellschaft gedrängt.[13] Nach 1989 sank die Zahl unqualifizierter Jobs rapide, wie auch die Investitionen in Infrastruktur abnahmen, die der Arbeit zugute kommen (wie etwa ein erschwinglicher Zugang zur Personenbeförderung von ländlichen Gemeinden in größere Städte). Die Diskriminierung von Roma nahm zu, und zu Beginn des 21. Jahrhunderts liegt die Erwerbstätigenquote von Roma-Frauen weit unter den landesweiten Durchschnittswerten. In Ungarn beispielsweise, wo wir es mit einer beträchtlichen Roma-Minderheit zu tun haben, wurde diese Quote auf 15 Prozent geschätzt, weniger als ein Drittel des landesweiten Durchschnitts.

Insgesamt haben es Frauen, vor allem einige besondere Gruppen von Frauen (Mütter, Roma-Frauen und ältere Frauen), schwer, sich auf dem postsozialistischen Arbeitsmarkt zu behaupten. Während ihre Qualifikation mit der der Männer vergleichbar ist, erfahren sie Diskriminierung, die von einer Politik befördert wird, welche die häusliche Rolle der Frauen stärker betont als ihre Rolle als "Produktivkräfte". Dennoch sollte erwähnt werden, dass es durchaus wichtige Unterschiede zwischen den Ländern gibt: Frauen in den baltischen Staaten und Slowenien werden in viel größerer Zahl angestellt und haben es mit einer weit geringeren Geschlechterungleichheit zu tun als Frauen in Mitteleuropa, Rumänien und Bulgarien, deren Situation eine weitaus schwierigere ist.

Fazit

Die Veränderungen nach 1989 lassen sich einerseits beschreiben als Trend zur Angleichung an westeuropäische Standards: Einkommensunterschiede, Armutsraten und Beschäftigungsmuster korrespondieren nun weitgehend mit denen der westeuropäischen Staaten. Andererseits gibt es viele Fragen hinsichtlich der zukünftigen Geschlechtergleichheit bei der bezahlten wie unbezahlten Arbeit, die noch beantwortet werden müssen. Werden die Erwerbstätigenquoten der Frauen in den Ländern Westeuropas weiterhin steigen? Wird sich die Politik in den postsozialistischen Ländern so ändern, dass eine größere Geschlechtergerechtigkeit bei der Verteilung von Arbeit sichergestellt und jenen, die die Hauptlast bei der Kinderbetreuung zu tragen haben, ein Einkommen ermöglicht wird, das einen gewissen Grad an finanzieller Unabhängigkeit zulässt? Wird die Arbeitsmigration die Jobknappheit in den osteuropäischen Ländern abmildern können und Frauen dazu bewegen, sich verstärkt nach Arbeitsmöglichkeiten im Westen umzusehen? Und schließlich wohl die entscheidenden Fragen in Bezug auf die Zukunft der Geschlechtergerechtigkeit: Wann werden sich die Geschlechternormen bezogen auf die Aufteilung der Kinderbetreuung ändern? Die Lektionen, die uns das postsozialistische Osteuropa hinterlassen hat, aber auch die vieler westlicher Staaten deuten darauf hin, dass, nur weil Frauen verstärkt auf den Arbeitsmarkt drängen und zum Familienbudget beitragen, die Männer sich deshalb noch lange nicht freiwillig um den Abwasch kümmern und nach den Kindern schauen. Was aber wird diese Veränderungen bewirken?

Übersetzung aus dem Englischen von Dr. Daniel Kiecol, Köln.

Fußnoten

1.
Vgl. Susan Gal/Gail Kligman, The Politics of Gender After Socialism, Princeton 2000.
2.
Vgl. Maxine Molyneux, Women in Socialist Societies: Problems of Theory and Practice, in: Kate Young/Carol Wolkowitz/Roslyn McCullagh (eds.), Of Marriage and the Market: Women's Subordination in an International Perspective, London 1981, S. 169-200.
3.
Das rumänische Abtreibungsverbot wurde auch um diese Zeit eingerichtet. Damit nahm Rumänien eine Sonderstellung ein, wurde doch versucht, dem Geburtenrückgang mit einem Verbot von Abtreibungen zu begegnen.
4.
Vgl. Susan Zimmermann, Gender Regime and Gender Struggle in Hungarian State Socialism, in: Aspasia. International Yearbook for Women's and Gender History of Central, Eastern and South Eastern Europe, 4 (2010), S. 1-24.
5.
Vgl. Éva Fodor, Working Difference: Women's Working Lives in Hungary and Austria, 1945-1995, Durham 2003.
6.
Vgl. Eurostat, online: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/
table.do?tab=table&init=1&language=
en&pcode=tsiem010&plugin=1 (5.8.2011).
7.
Vgl. Barbara Einhorn, Cinderella Goes to Market: Citizenship, Gender and Women's Movements in East Central Europe, London-New York 1993.
8.
Vgl. Judit Takacs, "Ha a mosogatogép nem lenne, már elváltunk volna ...": Férfiak és nk otthoni munkamegosztása europai öszehasonlításban (dt. Übersetzung: "Hätten wir keine Spülmaschine, wären wir inzwischen geschieden": Die geschlechtsspezifische Aufteilung der Hausarbeit in Europa in vergleichender Perspektive), in: Esely, (2008) 6, S. 51-73; vgl. Éva Fodor/Aniko Balogh, Back to the Kitchen: Gender Role Attitudes in 13 east European Societies, in: Journal of Family Research, 22 (2010) 3, S. 289-307.
9.
Vgl. Eurostat (Anm. 6).
10.
Vgl. Eurostat, online: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/
refreshTableAction.do?tab=table&plugin=
1&pcode=tps00159&language=en (5.8.2011).
11.
Vgl. OECD Family Database, online: www.oecd.org/document/4/0,3746,en_
2649_34819_37836996_1_1_1_1,00.html (5.8.2011).
12.
Zit. nach Christy Glass/Éva Fodor, Public Maternalism Goes to Market: Recruitment, Hiring and Promotion in Postsocialist Hungary, in: Gender & Society, 25 (2011) 1, S. 5-26.
13.
Vgl. APuZ, (2011) 22-23, zum Thema "Sinti und Roma".

Éva Fodor

Zur Person

Éva Fodor

Ph.D., geb.1964; Associate Professor, Department of Gender Studies, Central European University, Nador utca 11, Budapest/Ungarn. fodore@ceu.hu


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