Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15/2011)

Humanisierung der Arbeit



Die Teilhabe am (Erwerbs-)Arbeitsleben ist zentral für den Zugang zu Ressourcen und Anerkennung. "Hauptsache Arbeit!" lautet folgerichtig der Ruf. Die Qualität der Arbeitsplätze rückt dabei in den Hintergrund. Prekäre Arbeitsverhältnisse, steigender Zeit- und Leistungsdruck und Entgrenzung zwischen Beruf und "freier" Zeit resultieren immer häufiger im "überforderten Ich".

In den flexibilisierten Arbeitsformen liegen indes durchaus Chancen auf größere Autonomieräume, auf eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit, Leben und (Weiter-)Lernen – und nicht zuletzt auf langfristigen ökonomischen Wohlstand. Dazu bedarf es einer nachhaltigen Arbeitspolitik, die bei aller Flexibilisierung soziale Absicherungsmechanismen auf menschenwürdigem Niveau nicht vergisst.

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