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12.3.2014

bpb-Angebote zur Europawahl – die Veranstaltungen

Matthias Klein am 11.03.2014

Rechtspopulismus, aktuelle "Baustellen", Planspiele zum Thema: Die Bundeszentrale für politische Bildung nimmt in Veranstaltungen verschiedene Aspekte von Europa und den Wahlen zum Europäischen Parlament in den Blick.

Das Symbol der Europäischen Union. (© picture-alliance/dpa)


Wählen ist einfach: Am 11. März stellt die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Berlin das Heft zur Europa-Wahl in Leichter Sprache vor. Mit dabei sind Thomas Krüger, Präsident der bpb, und Sönke Franz vom Sozialverband Deutschland (SoVD) Jugend.

Rechtspopulismus und das Parlament

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus im Vorfeld der Europawahlen sind Thema der Veranstaltung "Europa auf der Kippe?" vom 17. bis 18. März in Köln. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Journalistinnen und Journalisten aus Europa und den USA werden die Entwicklung dieser Kräfte skizzieren und analysieren. Im Rahmen von Workshops werden Aspekte wie Antisemitismus, Antimuslimismus, Antiziganismus und die zunehmende Ablehnung der Europäischen Union und europäischer Ideen aus der Perspektive verschiedener Länder untersucht und diskutiert.

Eine Rückschau auf die Geschichte und ein Blick auf aktuelle "Baustellen" stehen im Fokus der Veranstaltung "Erfolgsgeschichte Europa. Eine Bestandsaufnahme vor den Wahlen zum Europäischen Parlament" vom 14. bis 15. März in Münster. Zum Programm gehören unter anderem Vorträge von Prof. Dr. Wichard Woyke (Universität Münster) zum Thema "Was hat uns die Europäische Einigung gebracht?" sowie von Martin Bohne (ARD-Studio Brüssel), der Innenansichten aus Brüssel berichten wird.

Außen- und Sicherheitspolitik, Datenschutz und Privatsphäre im Internet: Funktion und Spielräume des Europaparlaments unter anderem bei diesen Themenbereichen werden beim Seminar "Die Zukunft des Europäischen Parlaments. Vergemeinschaftung, Renationalisierung, Demokratisierung, Krisenbewältigung" vom 12. bis 15. Mai in Tutzing diskutiert. Bei einem ganztägigen Planspiel geht es darum, sowohl die Entscheidungsfindung im Europäischen Parlament - am Beispiel der Asyl- und Flüchtlingspolitik - als auch eine wichtige Methode der politischen Bildung kennen zu lernen. Der Teilnehmerkreis des Seminars setzt sich aus Lehrkräften, Multiplikatoren der außerschulischen politischen Bildung und Studierenden der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer zusammen.

HistoryCampus und Planspiele

Anlässlich des 100. Jahrestags des Beginns des Ersten Weltkriegs macht die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Körber-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und zahlreichen weiteren Förderern und Partnern Berlin zum europäischen Treffpunkt für den gemeinsamen "Blick zurück nach vorn". Den Mittelpunkt des Festivals "Europe 14|14" im Frühjahr 2014 bildet der HistoryCampus Berlin vom 7. bis 11. Mai. Hier treffen bis zu 500 junge Menschen aus ganz Europa im Maxim Gorki Theater zusammen, um die Bedeutung des Ersten Weltkriegs für junge Europäerinnen und Europäer persönlich, für ihre jeweilige nationale Identität und für das heutige Europa als gemeinsames Friedensprojekt zu erkunden.

Wie können europabezogene Planspiele in die schulische Bildung eingebunden werden und welche besonderen Anforderungen werden an die Evaluation gestellt? Welche Planspiele und Simulationen sind für welche Zielgruppen geeignet, erprobt und abrufbar? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei der Fachtagung "Europaplanspiele in der politischen Bildung" vom 17. bis 19. März in Heppenheim. Um die Entwicklung von Kurzplanspielen für den Einsatz im Unterricht geht es auch bei "Europa im Planspiel" vom 9. bis 11. April in Berlin.
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