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18.6.2014

Rechtspopulistische Parteien nach der Europawahl 2014

Redaktion am 18.06.2014

Bei der Europawahl 2014 haben viele rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien Stimmen hinzugewonnen. Was die Gründe dafür sind und wie sich dies nun auf die Arbeit des Europäischen Parlaments auswirkt, erklärt Politikwissenschaftler Tim Spier im Interview.

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Rechtspopulistische Parteien nach der Europawahl 2014. Interview mit Prof. Dr. Tim Spier, Politikwissenschaftler an der Universität Siegen.

Bei der Europawahl haben rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien in einigen Ländern große Stimmenanteile hinzugewonnen. Woran liegt das?

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5 Kommentare anderer Nutzer

rolf | 19.06.2014 um 12:22
Klarstellung.

Warum wird eigentlich immer davon ausgegangen, dass die Anhänger der sogenannten rechtspopulistischen Parteien überwiegend sozial benachteiligt oder in irgendeiner Art und Weise zurückgeblieben sind? Wieso kann man nicht akzeptieren, dass es immer noch Bürger gibt, denen ihr Heimatland und ihre nationale Identität etwas bedeuten, und die mit der Globalisierung, der Masseneinwanderung von Personen aus anderen Kulturkreisen, und letztendlich der Verdrängung des Eigenen nicht einverstanden sind?

Das was alle rechtspopulistischen Parteien verbindet, ist die Ablehnung der Islamisierung Europas, und die Verteidigung der europäischen Identität. Im Grunde könnte man auch ganz einfach den Begriff "rechtskonservativ" verwenden, aber durch die Verwendung des Begriffes "rechtspopulistisch" kann man dem Ganzen natürlich einen unseriösen Anstrich verleihen, und linke Politik gleichzeitig als normal und eigentlich selbstverständlich darstellen.


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Deli Veli | 22.06.2014 um 15:23
Auch eine Klarstellung

Woher kommt denn das Eigene?!
Ist Jesus in Deutschland geboren?!
Ist die Demokratie in Deutschland entstanden?!


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rolf | 23.06.2014 um 11:46
Fremd heißt nicht positiv.

" Woher kommt denn das Eigene?!
Ist Jesus in Deutschland geboren?!
Ist die Demokratie in Deutschland entstanden?! "

Woher etwas kommt, ist egal solange es etwas Gutes ist, aber nicht alles was fremd ist, ist auch automatisch gut.

Und die Islamisierung Europas stellt definitiv keine Verbesserung, sondern eindeutig einen massive Verschlechterung dar.

Sehen sie sich die Welt doch mal an, und erkennen sie in welchen Regionen Demokratie, Frieden, Menschenrechte, usw. herrschen und in welchen nicht. Es fallen praktisch alle islamisch geprägten Regionen negativ auf.


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Deli Veli | 29.06.2014 um 10:58
"Re: Fremd heißt nicht positiv."

...
Sie argumentieren falsch. Bei ihnen haben sich Denkfehler und Unwissen etabliert das verursacht übertriebe Ängste bei Ihnen „ sozial benachteiligte oder in irgendeiner Art und Weise zurückgebliebene““ Ihre Worte haben das leider allzu häufig. Ein guter Rat, Sie sollten dagegen etwas unternehmen. Menschen mit Ängsten sind unberechenbar! egal Inland/Ausland
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mister-ede | 25.06.2014 um 11:18
Gefahr liegt in der Lähmung des Europaparlamentes!

Aus meiner Sicht ist die Gefahr für die europäische Idee nicht, dass jetzt Links- und Rechtspopulisten die Abschaffung der EU beschließen, sondern viel mehr, dass durch deren Stärke womöglich die Europapolitik gerade bei den entscheidenden Fragen gelähmt wird.

Werden die vorhanden Probleme aber nicht angegangen, droht ein weiterer Vertrauensverlust in die EU und deren Führungspersonal. Kommt es dann bei Wahlen z.B. in Griechenland zum Fiasko, will es wieder keiner gewusst haben!

http://www.mister-ede.de/politik/eu-im-zangengriff-der-gegner/2666

http://www.mister-ede.de/politik/27-prozent-ablehnung/2636

Und weil das Ergebnis absehbar war:
http://www.mister-ede.de/politik/european-idea-faces-debacle/2483


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