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29.8.2013

Brauchen wir eine deutsche NSA?

Redaktion Netzdebatte am 11.09.2013

Der US-amerikanische Geheimdienst NSA gilt vielen als abschreckendes Beispiel eines ausufernden Überwachungsstaates. Nicht so Rainer Wendt, Chef der Polizeigewerkschaft DPolGe: Für ihn sind die amerikanischen Kolleg_innen vielmehr Vorbild für die deutschen Sicherheitsbehörden. Statt Panikmache rund um die Vorratsdatenspeicherung bedürfe es in Deutschland einer „Analysekompetenz“, die der amerikanischen ebenbürtig ist. Im Netzdebatte-Interview erklärt Rainer Wendt, was das bedeutet und warum davon am Ende alle profitieren.


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Rainer Wendt

Rainer Wendt ist seit 2007 Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG. In der Vergangenheit sah er sich mehrfach teils harscher Kritik ausgesetzt. So wurde er 2008 im Zusammenhang mit dem Unwort des Jahres gerügt, weil er Kritiker des BKA-Gesetzes als "Karlsruhe-Touristen“ bezeichnete. Dies wurde als „bedenkliches Verständnis der Grundrechte“ gewertet. Zudem äußerte er sich u.a. zustimmend zum racial profiling und dem Verbot von Stehplätzen in Fußballstadien. In der NSA-Debatte gilt er als einer der Befürworter einer weitgehenden Überwachung so genannter Meta-Daten auch durch deutsche Sicherheitsbehörden.
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