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14.4.2015

Chat zur Vorratsdatenspeicherung - Pro und Contra

Redaktion am 15.04.2015
Die Debatte um die Einführung der Vorratsdatenspeicherung (VDS) ist seit den Anschlägen auf das Pariser Satire Magazin Charlie Hebdo neu entflammt. Doch wie realistisch ist die Wiedereinführung nach den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofes? Was spricht wirklich dagegen, was dafür? Ist die VDS ein Schritt hin zur Massenüberwachung, oder nur ein notwendiges Ermittlungswerkzeug?

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Chats

Es diskutierten:

negative Aspekte der VDS

Werner Hülsmann

Die anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten kommt einer Massenüberwachung gleich, sagt Werner Hülsmann vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung würde wichtige Freiheiten einschränken, ohne dabei für mehr Sicherheit zu garantieren.

Den genauen Standpunkt von Werner Hülsmann finden Sie hier: Contra VDS: Überwachung gefährdet die Demokratie

positve Aspekte der VDS

Andy Neumann

Die Vorratsdatenspeicherung führt zu Massenüberwachung und stellt jeden Bürger unter Generalverdacht: Unsinn, sagt Andy Neumann, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter im BKA. Er fordert mehr Vertrauen in die Behörden und klare Anforderungen an Provider.

Den genauen Standpunkt von Andy Neumann finden Sie hier: Pro VDS: Das Märchen der Totalüberwachung

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