zurück 
25.10.2011

Ali Başar

Der 30-jährige Ali Başar kam ohne Ausbildung und Deutschkenntnisse im November 1961 nach Deutschland. Ihm kam das neue Land wie ein Paradies vor, in dem ihm trotzdem viel Leid und Ungerechtigkeit widerfuhr.

Ali Başar im Frühjahr 2011 in seiner Wohung in Duisburg-Marxloh.


November 1961: im zweiten Zug aus Istanbul nach München sitzt Ali Başar. Ohne Ausbildung, ohne Sprachkenntnisse, ohne Geld kommt der heute 79-Jährige ins Ruhrgebiet. Seine Heimat Tunceli (kurdisch: Dersim) in Ostanatolien hatte er schon als 13-Jähriger verlassen, um den Unterhalt für die Familie zu verdienen. Er landete in Istanbul, schlief auf Parkbänken, schlug sich als Tagelöhner durch. Ein Anwerbevertrag bringt ihn nach Deutschland, hier arbeitet er viele Jahre im Bergwerk und als Schweißer. 1969 wird er Gewerkschaftsmitglied der IG Metall und als Vertrauensmann gewählt.

Die Anfänge in Deutschland

Ein Rückblick

Lesen Sie weiter Auf Zeit. Für immer.

Quelle:
Jeannette Goddar/Dorte Huneke (Hrsg.): Auf Zeit. Für immer. Zuwanderer aus der Türkei erinnern sich
Ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des KulturForums TürkeiDeutschland e. V.
Schriftenreihe Band 1183, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2011.
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln