zurück 
29.10.2021

"Aber ich habe viel mehr erlebt"

Deutsch-Israelische Begegnungen bilden Menschen - Vielperspektivität durch Innensichten und Lernprozesse

Deutsch-Israelische Begegnungen scheinen heute selbstverständlich. Doch der Beginn war voller Herausforderungen: Mehr als 60 Jahre ist es her, dass junge Menschen aus Deutschland erstmalig nach Israel reisten. Heute begegnen sich jährlich mehr als 10.000 junge Menschen aus beiden Ländern.

Jährlich begegnen sich mehr als 10.000 junge Menschen aus Deutschland und Israel im Rahmen unterschiedlicher Programmformate. (© ConAct & Ruthe Zuntz)


Deutsch-Israelische Begegnung in Austauschprogrammen

Deutsch-Israelische Begegnungen sind heute scheinbar selbstverständlich – in gefühlt jedem Flugzeug sitzt eine Jugendgruppe unterwegs zu einem Treffen mit jungen Menschen im jeweils anderen Land, in mehr als 100 Städtepartnerschaften finden deutsch-israelische kulturelle und gesellschaftliche Begegnungen statt, in Wirtschaft, Wissenschaft, Militär, Bildung und Politik arbeiten Menschen in Deutschland und Israel eng zusammen. Doch der Beginn der Begegnungen war voller Herausforderungen: Mehr als 60 Jahre ist es her, dass junge Menschen aus Deutschland erstmalig nach Israel reisten und den jungen jüdischen Staat besuchten. Rund zehn Jahre vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen bedeuteten diese Reisen erste Schritte der Annäherung zwischen Menschen aus Deutschland und Israel. Im Schatten der Ermordung von mehr als sechs Millionen Juden durch Deutsche trafen deren Kinder in Israel auf Menschen, die ihre kulturellen Wurzeln zumeist in Europa zurücklassen mussten und Familienangehörige in der Shoah verloren hatten. Über kaum überwindbar erscheinende Abgründe von Schmerz, Trauer, Verlust, Scham und Schuld konnten die nach dem Krieg geborenen jungen Generationen durch persönliche Begegnungen schließlich Brücken in die Zukunft bauen.

Heute begegnen sich jährlich mehr als 10.000 junge Menschen aus Deutschland und Israel im Rahmen unterschiedlicher Programmformate in außerschulischem Jugendaustausch, Schüleraustausch, in Freiwilligendiensten, Studienaufenthalten, beruflichen Praktika oder kommunalen Kultur- und Partnerschaftsprojekten. Dabei finden sich im Feld der Aktivitäten eine Vielzahl inhaltlicher Schwerpunktsetzungen durch eine große Bandbreite beteiligter Organisationen aus beiden Ländern: Sportverbände, Pfadfinder:innen, politisch, religiös oder kulturell motivierte Jugendverbände, Musikschulen, Bildungsstätten, Schulpartnerschaften, Freiwilligenorganisationen und kommunale Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit. Das "typische" Begegnungsprogramm gibt es dabei nicht: Wo das eine Programm viele kulturelle und landeskundliche Programmpunkte in passiv rezipierender Form beinhaltet, setzt ein anderes den Schwerpunkt auf aktive Workshoparbeit zum Thema Toleranz und Demokratie; wo das eine Programm jüdischen Spuren in Deutschland nachgeht und einen jüdischen Friedhof renoviert, beschäftigt sich ein anderes mit religiösen und kulturellen Minderheiten in Deutschland und Israel; wo in einem Programm Musikimprovisationen im Mittelpunkt stehen, bauen andere gemeinsam symbolisch einen Brunnen; wo mal die Zielgruppe gymnasial gebildeter Jugendlicher adressiert wird, bietet ein nächstes Programm Austausch für bildungsbenachteiligte Jugendliche an; und wo das eine Programm klar auf die Dynamik einer deutsch-jüdisch-israelischen Begegnung ausgerichtet ist, hat ein anderes Programm bewusst die Begegnung mit einem arabischen Partner zum Inhalt. Fast alles ist möglich und vieles davon wird umgesetzt.

Theoretisch lernen – praktisch erleben:

Deutsch-israelische Begegnungen fördern historisch-politische Bildung

Der deutsch-israelische Jugendaustausch umfasst die Begegnung junger Menschen – ungeachtet ihrer nationalen, religiösen oder anderweitig kulturellen Bezüge und persönlichen Identitäten – aus zwei demokratischen Staaten: der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel. Deutsch-israelische Austauschprogramme werden durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit den 1960er-Jahren gefördert und seit den 1970er-Jahren auf deutscher Seite fachlich begleitet werden.[1] Ein bilateral besetzter Ausschuss definierte bereits in den 1970er-Jahren die Ziele deutsch-israelischer Jugendaustauschprogramme.[2]

Die Vorbereitung und Durchführung von Austauschprogrammen soll zum einen das historische Wissen erweitern - zur Geschichte der Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung von Juden durch Deutsche in Europa zur Zeit des Nationalsozialismus; zur Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland ebenso wie zur Geschichte und Entstehung des Staates Israel; zur Geschichte der Entwicklung beider deutscher Staaten nach 1945 und deren Wiedervereinigung sowie zur Geschichte des Nahostkonflikts. Zum anderen geht es um das gegenwärtige politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben in beiden Ländern: Bezüge zu demokratischen Strukturen, kultureller Vielfalt und jungendpolitischen Fragestellungen stehen auf der Agenda, ebenso wie die Gleichberechtigung der Geschlechter, Umweltfragen oder die Rechte junger Arbeitnehmer:innen.

Deutsch-Israelische Begegnungsprogramme verknüpfen das Wissen um historische Entwicklungen mit Gegenwartsbezügen. Dies entspricht dem Leitgedanken der historisch-politischen Bildungsarbeit, die Menschen historisch zu informieren, ihr politisches Bewusstsein zu stärken und sie zu politisch aktiv handlungsfähigen Bürgern zu machen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Shoah und ihrer Bedeutung für die Gegenwart verleiht dabei Phänomenen von Ausgrenzung, dem Umgang mit Minderheiten in Mehrheitsgesellschaften und der Offenheit gegenüber Andersgläubigen einen zentralen Stellenwert und prägt die Teilnehmende:n: "Ich denke heute, man sollte Menschen nach ihrem Wesen, nicht nach ihrer Religion, Hautfarbe, Herkunft, Kultur oder Überzeugung beurteilen."[3]

Früher wie heute bleiben dabei Diskurse über aktuelle politische Entwicklungen in beiden Ländern nicht außen vor. Dabei kommt stets die Frage auf, inwiefern aktuelle Entwicklungen in Nahost überhaupt ein gemeinsam behandeltes Thema deutsch-israelischer Begegnungsprogramme sein sollten. Eine vielfach geteilte Auffassung ist, dass eine diskursive Behandlung des Themas nicht zwingend ein geplanter Programmpunkt des gruppendynamischen Prozesses sein soll, obwohl oder gerade weil die konkrete Erfahrung der Präsenz des Nahostkonflikts im israelischen Alltag gar nicht zu umgehen ist. Die Wahrnehmung angespannter Stimmung oder plötzlicher (bedrohlicher) Vorfälle, vor allem aber die persönliche Begegnung mit den Austauschpartner:innen bieten einen wertvollen Zugang, Informationen einzuholen und Befindlichkeiten wahrzunehmen. Genau hier ergänzt die Erfahrung einer Begegnung inhaltlich theoretische Lernprozesse in kaum verzichtbarer Weise. Sie hilft dabei, verfestigte Bilder zu hinterfragen und eine Vielperspektivität im Themenkomplex Israel-Nahost zuzulassen: "Ich habe jetzt über 20 Tage mit der deutsch-israelischen Austauschgruppe verbracht und selbst nach stundenlangen Diskussionen ist es für mich unmöglich, entweder für die Israelis oder für die Palästinenser Partei zu ergreifen. […] Je mehr ich erfahren habe, desto schwieriger und unlösbarer erscheint mir der Konflikt. Irgendwie fände ich es auch anmaßend, als Europäerin über den Konflikt zu urteilen."[4]

Gemeinsam Erinnern – Fragen stellen:

Deutsch-israelische Begegnungen begründen enge persönliche Verbindungen durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwartsbedeutung der Shoah

Der deutsch-israelische Austausch ist geprägt von der Gegenwärtigkeit der Vergangenheit – in Familiengeschichten, Identitäten, Begegnungsdynamiken und Auseinandersetzungen mit unserem Leben in der Gegenwart. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Zusammentreffen junger Menschen in Deutschland oder Israel früher oder später zu einer Begegnung mit der Geschichte kommt: Ein Hakenkreuz an einer Hauswand in Deutschland oder der Besuch einer Gedenkstätte in Israel. In der Begegnungsdynamik ist dies häufig der Moment, in dem die nationalen Zugehörigkeiten – inmitten entstandener Freundschaften – plötzlich (wieder) große Bedeutung bekommen. Verknüpft mit der Vergangenheit stehen dann Unterscheidungen und gegenseitige Zuschreibungen in "Nachfahren der Opfer" und "Nachfahren der Täter" im Vordergrund.[5] Nun bedarf es intensiver pädagogischer Arbeit, um dringliche Fragen zu stellen, Befürchtungen zu formulieren, Projektionen offenzulegen und vorschnelle Urteile über "den Anderen" bezogen auf seine Geschichte zu hinterfragen. Die unmittelbare und persönliche Begegnung ermöglicht es, zentrale Fragen zu stellen: Wer bist Du bezogen auf diese spezifische Geschichte? Wo und wie hat Deine Familie zu dieser Zeit gelebt? Was denkst Du heute darüber?

Die Selbstbefragung und die Befragung des jeweils anderen ist Herausforderung und Chance zugleich, die individuelle und kollektive (nationale) Identität vor dem Hintergrund dieser Geschichte zu reflektieren und dabei gegenseitig voneinander und übereinander zu lernen: "Das komische Angstgefühl, das von den Begriffen "Schuld" und "Opfer" geprägt war, schuf eine Spannung, die bis zum ersten Gespräch über die Shoah anhielt.(…) Es war sehr schwer, das Gespräch zu beginnen. Wir waren beide sehr gehemmt und hatten Angst, den anderen zu verletzen. Dies führte dazu, dass wir jedes Wort genau abwogen. Doch im Laufe des Gesprächs öffneten wir unsere Herzen und erzählten uns die persönlichen Geschichten, die mit dem Grauen verbunden waren und begannen zu verstehen, dass unsere Geschichten ähnlich waren."[6] Dabei werden auch bei jungen Menschen der gegenwärtig dritten und vierten Generation eigene Gefühle mit Begriffen wie "Scham", "Schuld" und "Verantwortung" verknüpft. Gleichzeitig ermöglicht der gemeinsame Prozess der Auseinandersetzung mit der Gegenwartsbedeutung der Geschichte eine echte Annäherung. Die Begegnung ist authentisch, im unmittelbaren Miteinander entstehen nachhaltig wirksame Gefühle und bleibende Einsichten. "Trotz allem ist uns der Schmerz gemeinsam und der Verlust echt. Nur durch Erleben ist es möglich, sich zu identifizieren und nur durch diese Identifizierung kann man wachsen. […] Für mich besteht das gemeinsame Interesse darin, mich zu erinnern und die Erinnerung wachzurufen, ohne dass die Deutschen sich selbst und die Juden die Deutschen beschuldigen."[7] Die Begegnung junger Menschen aus beiden Ländern verkörpert dabei von jeher einen klaren Auftrag – sie waren und sind zugleich Projektionsfläche der Vergangenheit und Erwartungsträger für die Zukunft.[8]

 Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch. Farbfoto: Deutsch-Israelischer Austausch.

Kennenlernen ermöglichen - Selbstreflexion anregen:

Deutsch-israelische Begegnungen wirken gegen Antisemitismus und anti-israelische Ressentiments

Immer wieder werden in Deutschland offen oder verdeckt Stereotype von Jüdinnen und Juden und/oder Israelis gezeichnet, die in vereinfachender Weise Negativbilder festschreiben. Phänomene historisch kontinuierlich wahrnehmbarer antisemitischer Einstellungen in der Mitte der herkunftsdeutschen Gesellschaft werden dabei ebenso wirksam wie israelfeindliche Äußerungen im Kontext einer Migrationsgesellschaft, deren Mitglieder an solche Antisemitismen anknüpfen, wie sie in ihren Herkunftsländern ausgeprägt sind.[9]

Der Abbau von "Vor-Urteilen" ist eine der zentralen pädagogischen und politischen Begründungen internationaler Begegnungsarbeit. Die persönliche Begegnung kann und soll dazu führen, bereits bestehende Bilder des (vermeintlich) "Anderen" in Frage zu stellen und die durch sozialpsychologische Prozesse initiierten und in Gesellschaft und Öffentlichkeit kommunizierten, negativ konnotierten Merkmale im unmittelbaren Miteinander zu revidieren. Zentral sind dabei Erfahrungen der eigenen Identitätsbildung, sowie Interaktions- und Verstehensprozesse mit Menschen aus anderen Nationen.[10] In deutsch-israelischen Begegnungen treffen sich Menschen aus zwei Staaten, in denen unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, variierende Lebensbedingungen unterschiedliche Alltagsroutinen begründen und verschiedene Bildungs- und Gesellschaftsstrukturen erfahrbar werden. Gute deutsch-israelische Begegnungen tragen entsprechend dazu bei, innerhalb zweier multikultureller Gesellschaften bald deutlich werden zu lassen, dass diese nationale Einteilung in "Deutsche" und "Israelis" mit vielfältigen weiteren persönlichen, familiären, kulturellen und religiösen Identifikationsprozessen junger Menschen verbunden ist. Das mögliche Merkmal der religiösen und kulturellen Zugehörigkeit zum Judentum wird dabei in Israel als "selbstverständlich" erfahren. Die Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Israel, als Mehrheitsgesellschaft mit einer Vielfalt innerjüdischer Diskurse führt dabei zur Auflösung vereinfachender Bilder von "den Juden". Das Kennenlernen von jüdischen Israelis mit unterschiedlichsten familiären Hintergründen und Einwanderungsgeschichten aus Europa, Russland, den arabischen Ländern und Afrika, mit vielerlei täglichen Gepflogenheiten wandelt das schlichte Bild von "dem Israeli" zu einem vielfältigen. Noch differenzierter und bunter wird dieses Bild im Prozess der Begegnung mit arabischen oder drusischen Teilnehmenden, die in viele Begegnungsprogramme eingebunden sind.

Auch von deutscher Seite versuchen immer mehr Austauschgruppen gezielt, die kulturelle und religiöse Vielfalt junger Menschen in Deutschland über die Teilnehmenden abzubilden und dadurch allseits neue Lernprozesse anzustoßen. Persönliche Identifikationsprozesse der jungen Menschen mit einer möglichen "deutschen Nationalität" sind dabei vielfältig, ebenso wie Projektionen und Erwartungen von beiden Seiten: "Inwiefern erwarten sie blonde und blauäugige Leute ohne Migrationshintergrund? (…) Aber sie waren so positiv! Sie waren gar nicht schockiert, dass WIR die Deutschen waren."[11] Eine neuere Entwicklung ist dabei, gerade auch solche jungen Menschen in den Austausch einzubeziehen, die Vorbehalte oder Negativbilder von Israel und Israelis haben, entweder aufgrund persönlicher Erfahrungen oder aufgrund familiärer Anbindung an Länder, die mit Israel im Konflikt stehen. Ziel der Begegnung ist es, die Bandbreite existierender Narrative über Geschichte(n) und Gegenwart im Nahen Osten durch Wissensvermittlung zu erweitern. Gleichzeitig aber bietet gerade die persönliche Begegnung den Schlüssel, um Unerwartetes zu erfahren: Junge muslimische Teilnehmende etwa treffen bei ihrem Besuch in Israel erstmals mit Holocaust-Überlebenden zusammen, was nachhaltigen Eindruck hinterlässt; mit großem Interesse hören sie jungen Israelis arabisch-palästinensischer Herkunft über ihr Leben und Wirken inmitten einer (jüdisch geprägten) israelischen Jugendbewegung zu und lernen über nicht für möglich gehaltene Wege des Zusammenlebens.[12] Solche Programme sind mit hoher Sensibilität vorzubereiten und zu begleiten. Sie können erheblich dazu beitragen, anti-israelischen Zerrbildern aktiv entgegenzuwirken und gleichzeitig inmitten der Vielfalt neue Verbindungen wirksam werden zu lassen.

Emotionen zulassen – Widersprüche aushalten:

Deutsch-israelische Begegnungen bilden Menschen

Der besondere Gewinn und die nachhaltige Wirkung von Begegnungen zwischen (jungen) Menschen aus Deutschland und Israel liegen in dem emotional herausfordernden Charakter des Zusammenseins. "Es war eine sehr emotionale Fahrt für mich. (…) Was mich wirklich mitgenommen hat, waren diese eins-zu-eins Gespräche, wo man wirklich so offen war."[13] Gleichzeitig sind alle Beteiligten aufgrund der unterschiedlichen Lebensrealitäten im (friedlichen) Mitteleuropa einerseits und im (bedrohlichen) Nahen Osten andererseits mit einer Vielzahl an Blickwinkeln, Meinungen und Momentaufnahmen konfrontiert, die es gleichzeitig zu verarbeiten, anzunehmen und auszuhalten gilt. Deutsch-israelische Begegnungen bieten damit einen wertvollen Erfahrungs- und Lernraum, der in Zeiten zunehmend auszuhaltender gesellschaftlicher Widersprüche alle Beteiligten für ein demokratisches und vielfältiges Miteinander trainiert.

Literaturhinweise

Exchange Visions – 60 Years German-Israeli Youth Exchange. Baustelle – Schaustelle Jugendaustausch. www.Exchange-Visions.de I www.ConAct-org.de

Gemeinsam planen – Begegnung leben! Praxishandbuch für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch. (Band 1 & 2). Hrsg. ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch (2018).

Moving Moments Connecting for Life. Deutsch-Israelischer Jugendaustausch in Forschung und Praxis. Hrsg. ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, NDV-Verlag (2015).

Heil, Simone: Young Ambassadors. Youth Exchange and the Special Relationship between Germany and the State of Israel, München (2011.)

Mähler, Christine; Hahn, Jonas: "Dank des Austauschs stellte ich fest, dass ich komplett falsch lag…". Deutsch-Israelischer Jugendaustausch – ein Wirkungsfeld gegen Antisemitismus. In: Internationaler Jugendaustausch wirkt. Forschungsergebnisse und Analysen im Überblick. IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (2021).

Fußnoten

1.
Vgl. Informationen zur Geschichte des deutsch-israelischen Jugendaustausches auf www.exchange-visions.de.
2.
Gemeinsame Bestimmungen für die Durchführung und Förderung des Deutsch-Israelischen Jugendaustauschs. Aktuell gültige Fassung 2011. www.ConAct-org.de
3.
Bayerischer Jugendring: Leben und Lernen im Austausch. Der Jugend- und Schüleraustausch Bayern – Israel. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluation. München 2012.
4.
Die im Text verwendeten Zitate stammen zumeist aus Jugendaustauschprojekten, die von ConAct koordiniert wurden sowie aus Projektdokumentationen anderer Träger. Zu den Projekten von ConAct gehörten die Deutsch-Israelische Schreibwerkstatt 2010, das Filmprojekt "Spotlight on…" 2015, das Geschichtenprojekt "Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen" (www.dont-forget-dance.org) 2018, das Projekt "Your Story Moves!" (www.living-diversity.org) 2019/2020.
5.
Vgl. Lessing, Alma: Remembering the Past, Enacting the Present – Creating the future? An Analysis of an Israeli-German Student Exchange, MA Thesis, Jerusalem 2004, bzw. Nadan, Yochay: German-Israeli youth exchange as a tool for longterm Peacebuilding. MA Thesis Alice Salomon University of Applied Sciences, Berlin 2006.
6.
Vgl. 4
7.
Vgl.4.
8.
Vgl. Mähler, Christine: "Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Zum deutsch-israelischen Jugendaustausch", in: Tribüne 173 (2005), S. 122 – 136.
9.
Messerschmidt, Astrid: "Bildungsarbeit in der Auseinandersetzung mit gegenwärtigem Antisemitismus", in: Antisemitismus. Aus Politik und Zeitgeschichte 28-30 (2014), S. 38 – 44.
10.
Thimmel, Andreas: Pädagogik in der Internationalen Jugendarbeit – Geschichte, Praxis und Konzepte Interkulturellen Lernens, München 2001; 2013.
11.
Vgl.4
12.
Vgl. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V.: Israel, Palästina und der Nahostkonflikt. Ein Bildungs- und Begegnungsprojekt mit muslimischen Jugendlichen im Spannungsfeld von Anerkennung und Konfrontation, Film, Berlin 2011.
13.
Vgl. 4

Christine Mähler

Christine Mähler

Leitung des Koordinierungszentrums Deutsch-Israelischer Jugendaustausch – ConAct (= "Gemeinsam Handeln"), Bundeseinrichtung zur Unterstützung und Ausweitung der Deutsch-Israelischen Jugendkontakte. Dipl.-Psychologin und Mediatorin, Forschung zur psychosozialen Wirkungsgeschichte des Holocaust in Deutschland und Israel. Seit 30 Jahren tätig im deutsch-israelischen Austausch, langjährige Bundesvorsitzende des Deutsch-Israelischen Jugendforums und Mitglied im Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Berufliche Tätigkeiten bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und Initiativkreis Internationale Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen.


Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln