2Bilder der "Februarrevolution"

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Schlachtfeld des 1. Weltkriegs mit zahlreichen getöteten russischen Soldaten.
Im Verlauf des Ersten Weltkriegs (1914-1918) steigerte sich die Unzufriedenheit mit dem Zaren und seinem verkrusteten Machtsystem. Mehr als 1,7 Millionen russische Soldaten verloren im Lauf des Krieges ihr Leben, rund 5 Millionen wurden verwundet, zahlreiche Soldaten desertierten und weigerten sich unter dem Befehl des autokratisch regierenden Zaren zu kämpfen. Anhaltende politische und soziale Unruhen waren die Folge, verstärkt durch Hungersnöte auf dem Land, wo über 80 Prozent der russischen Bevölkerung lebten. Zahlreiche politische Kritiker des Zaren flohen indessen vor der Verfolgung durch die zaristische Geheimpolizei ins Ausland, viele davon in die Schweiz, darunter überzeugte Anarchisten und Sozialisten wie Bakunin, Kropotkin, Plechanow oder Lenin. (© picture-alliance)