2Bilder der "Februarrevolution"

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Demonstrantinnen in Petrograd am 23. Februar 1917 (nach julianischem Kalender)
Durch den 1. Weltkrieg verschlechterte sich die Versorgungslage der russischen Bevölkerung drastisch, so dass Hungerrevolten, Streiks und Plünderungen zur Tagesordnung gehörten. Im Februar 1917 spitzte sich die Lage zu und ganze Regimenter desertierter zaristischer Soldaten schlossen sich den Demonstrationen gegen den Krieg und die schlechte Versorgung an. Tonangebend wurden nach tagelangen Protestaktionen am 23. Februar (nach julianischem Kalender), bzw. am 8. März (nach gregorianischem Kalender) aber vor allem Soldatenmütter und Arbeiterinnen aus russischen Rüstungsbetrieben. Das Foto vom 23.2.1917 zeigt Arbeiterinnen aus den Putilow-Werken in Petrograd, wo Rüstungsgüter für Heer und Marine hergestellt wurden. Auf ihren Transparenten forderten sie eine gerechte Lebensmittelverteilung für die Familien von Soldaten und eine ausreichende Versorgung der Kinder. (© wikimedia-commons / State museum of political history of Russia)