zurück 
2.4.2008

Europabilder

Europa bleibt ein Traum jenseits politischer und wirtschaftlicher Realitäten. Nur das Kino könne diesen Traum des friedlichen Europas in Emotionen umwandeln. Im Videointerview erklärt Wim Wenders, welche Rolle der Film für das Projekt Europa spielt.



Europa bleibt ein Traum. Ein Teil dieses Traums ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einer politischen und wirtschaftlichen Realität geworden. Dieser Realität mangele es jedoch an Emotionen, denn nur diese lassen eine Identifikation mit dem Projekt Europa zu. Der deutsche Filmemacher Wim Wenders meint: Die fehlenden Gefühle, könne nur der Film liefern. Allerdings gebe es zu wenige europäische Filmproduktionen in den großen Kinos, zeigen diese doch vor allem US-amerikanische Produktionen.

Wenders erklärt im Interview, warum Europa sich anders präsentieren müsse. Er spricht außerdem über die Kälte der europäischen Politik und die Rolle der Gefühle im europäischen Kino. Kurz: Europa sollte wieder zu einer Herzensangelegenheit werden.



Das Interview führte Tatjana Brode; Länge: 3:56 min.
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln