Dossier

Computerspiele



Genuss und Gewalt: Die Wirkungsfrage

Seit den Amokläufen von Littleton und Erfurt reißt der Streit um Gewalt in Computerspielen nicht ab. Haben Egoshooter wie "Counterstrike" die Taten angeleitet? Aristoteles meinte noch, der Anblick von "Terror und Schauder" führe zur "Reinigung von solchen Gemütszuständen". Die Medienwissenschaft hat dutzende Theorien über die Wirkung von Gewaltdarstellungen hervorgebracht: Gewöhnung, Stimmungsregulierung, Kultivierung, Angslust – wirklich einig sind die Forscher bis heute nicht. Ihr vorsichtiges Fazit: Manche Arten von Mediengewalt haben für manche Menschen unter manchen Bedingungen negative Folgen. Einen direkten Weg von der medialen zur realen Gewalt gibt es jedoch nicht. Aber warum faszinieren uns Gewaltbilder überhaupt? Was geht in uns vor, wenn wir spielen? Und wann nehmen wir etwas aus dem Spiel in die Wirklichkeit mit?

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln